Mitarbeitervertreter müssen nicht zwingend Kirchenmitglieder sein


Image: Louis Berk/CC BY-ND 2.0
Die EKD-Synode hat die Neuregelung des Gesetzes zur Mitarbeitervertretung beschlossen. Die so genannte ACK-Klausel wird zur Option für Landeskirchen. Mitarbeitervertretungen können jetzt Einigungsstellen in allen Einrichtungen einfordern.

Hanno Terbuyken | evangelisch.de

Die Synode der EKD regelt das Kirchengesetz zur Mitarbeitervertretung (MAV-EKD) in einigen Punkten neu. Dabei hat das Kirchenparlament auch die ACK-Klausel gestrichen, also die Bestimmung, dass ein Mitglied einer Mitarbeitervertretung immer auch Mitglied in einer Mitgliedskirche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen sein muss. Die Gliedkirchen können diese Bestimmung für sich selbst anders regeln.

Hintergrund der Diskussion sind zum einen die Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts über die Pflicht zur Kirchenzugehörigkeit, auf die das Kirchenparlament reagiert. Zum anderen steht auch die Frage hinter der Diskussion, wie Kirche in einer säkularisierten Welt weiterhin ihren Auftrag erfüllen kann, wenn qualifizierte Fachkräfte gebraucht werden, aber nicht getauft sind.

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