Kaffeegenuss: Auch die Gene mischen mit


Unser Geschmacksempfinden beeinflusst die Vorliebe für Kaffee – aber völlig anders als erwartet. © Shalith/ iStock
Das Bittere macht’s: Ob wir passionierte Kaffeetrinker sind oder nicht, liegt auch in unseren Genen. Denn wie eine Studie enthüllt, beeinflusst eine Genvariante, wie intensiv wir den bitteren Geschmack des Koffeins wahrnehmen. Überraschend jedoch: Gerade diejenigen, die das Koffein als besonders bitter empfinden, trinken tendenziell mehr Kaffee, wie die Forscher berichten. Offenbar haben diese Kaffeetrinker gelernt, dass „bitter“ in diesem Fall etwas Gutes bedeutet – ein Fall von Konditionierung.

scinexx

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke weltweit – und entgegen früherer Annahmen sogar gesund. Denn der Wachmacher enthält neben dem anregenden und stresshemmenden Koffein mehrere weitere Pflanzeninhaltsstoffe mit gesundheitsfördernder Wirkung. Dadurch soll Kaffee unter anderem vor Gefäßerkankungen und Diabetes schützen, dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen und sogar unsere DNA vor Schäden bewahren helfen.

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Ein Gedanke zu “Kaffeegenuss: Auch die Gene mischen mit

  1. Sehe ich genauso.

    Ich habe Kaffee früher genauso gehasst, wie ich heute noch Brokkoli und Rosenkohl (und Kokain und Amphetamin, siehe unten[1]) hasse. Irgendwann habe ich gemerkt, dass das wach macht und die Selbstkritik dämpft, so dass man „kreativer“ wird (ich bin der Meinung, dass die meisten krass falschen Management-Entscheidung unter einer Überdosis Koffein/ Kokain/ Amphetamin, evtl. gekoppelt mit gleich platzender Blase, entstehen). Ja, Konditionierung.

    Übrigens genauso wie beim Bier (hier meine ich Pils, nicht diese bayrische oder rheinische Plörre 😉 ). An den Geschmack muss man sich wirklich erst gewöhnen (Bit, bitter, am bittesten) indem man entweder merkt, dass es unglaublich gut den Durst löscht (wenn man bei einem Glas bleibt) oder, dass man nicht mehr Autofahren kann (wenn man nicht bei einem Glas bleibt).

    [1] Meiner Erfahrung (jaja, aber lange her) nach, kann man Koffein durchaus mit Amphetamin oder Kokain vergleichen. Evtl. im Vergleich mit dem Alkhol gestaffelt in „Bier/ Wein/ Schnaps“. Ich habe mich dann vor langer Zeit schon entschieden, einfach auf der untersten Stufe zu bleiben…

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