Marianengraben schluckt Wasser


Am Marianengraben wird mit der absinkenden Pazifischen Platte auch viermal so viel Wasser in den Erdmantel transportiert wie gedacht. © NASA
Ab in die Tiefe: An den Subduktionszonen gelangen mit den untertauchenden Erdplatten enorme Wassermengen in das Erdinnere. Allein am Marianengraben transportiert die absinkende Pazifische Platte gut viermal mehr Wasser in den Erdmantel als bisher angenommen, wie Messungen nun enthüllen. Die Subduktionzonen spielen damit eine wichtige Rolle im irdischen Wasserkreislauf. Weltweit könnten in ihnen drei Milliarden Tonnen Wasser pro Million Jahre verschluckt werden, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

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Der Vorrat des irdischen Wassers beschränkt sich nicht auf die Ozeane, Gewässer oder die Atmosphäre: Auch verborgen im Erdmantel sind gewaltige Mengen Wasser gespeichert – teilweise schon seit der Frühzeit unseres Planeten. Dieses größtenteils in Mineralien gebundene Wasser spielt eine wichtige Rolle für die Prozesse im Erdmantel, aber auch für den irdischen Wasserkreislauf. Denn Teile davon treten bei Vulkanausbrüchen wieder zutage.

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