Klimafolgen: Es kommt geballt


Klimafolgen wie Dürren, Hitze oder Sturm treten schon jetzt meist geballt auf – und diese Kumulation wird sich verstärken. © BenGoode/ iStock
Kumulierte Bedrohung: Der Klimawandel könnte schwerwiegendere Folgen haben als bisher angenommen. Denn schon jetzt sind viele Regionen von mehreren Klimafolgen auf einmal betroffen, wie nun eine Studie enthüllt. Sie leiden gleichzeitig unter vermehrten Hitzewellen und Dürren, aber auch Stürmen und anderen Extremen. Geht der Klimawandel so weiter, dann müssen bis zum Jahr 2100 vor allem die Küstengebiete mit bis zu sechs Klimafolgen auf einmal kämpfen, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Climate Change“ berichten.

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Der zunehmende Ausstoß von Treibhausgassen und die globale Erwärmung haben schon jetzt zu messbaren Folgen geführt: Wetterextreme wie Dürren, Hitzewellen, Stürme oder Starkregen nehmen immer weiter zu, der steigende Meeresspiegel gefährdet zusätzlich viele Inseln und flache Küstengebiete. Diese Klimafolgen treffen zwar häufig arme Länder besonders stark und könnten Millionen Menschen zu Klimaflüchtlingen machen, aber auch reiche Länder bleiben nicht verschont.

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