Annegret Kramp-Karrenbauer: Die katholische Kronprinzessin


Die CDU-Generalsekretärin bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages mit ihren Kollegen Lars Klingbeil von der SPD (links) und Andreas Scheuer (CSU). Foto (vom 12. März 2018): Sandro Halank/Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Die Saarländerin auf dem Weg zur Kanzlerschaft? Ein Kommentar

Marcus Hammerschmitt |TELEPOLIS

Sie hat eine glänzende Karriere hingelegt und wirkt oberflächlich wie die erträglichere Alternative zu Jens Spahn und Friedrich Merz. Wer sich mit der Politik von Annegret Kramp-Karrenbauer beschäftigt, dem könnten in dieser Hinsicht Zweifel kommen.

Mit 35 zum ersten Mal im Bundestag. Von 2000 – 2004 die erste Innenministerin überhaupt in der Geschichte Deutschlands, im Saarland. Im Mai 2011 die erste Ministerpräsidentin des Saarlandes und die erste saarländische CDU-Vorsitzende. Im Februar 2018 Generalsekretärin der Bundes-CDU.

Kein Zweifel, man hat es in Annegret Kramp-Karrenbauer mit einem ehrgeizigen Menschen zu tun. Und dieser Ehrgeiz hat im Verlauf der bisherigen politischen Karriere von Frau Kramp-Karrenbauer schon eine Menge Kollateralschäden hervorgerufen.

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