Mit Konfessionslosen trauern


Keine kirchliche Bestattung ohne vorherige Kirchenmitgliedschaft – so lautet die Grundregel. In Württemberg erprobt nun ein Kirchenbezirk, wie man Angehörige gestorbener Konfessionsloser besser begleiten kann. Dabei gibt es Hindernisse.

evangelisch.de

Vor dieser Herausforderung steht jeder Ortspfarrer mehrfach im Jahr: Ein aus der Kirche Ausgetretener ist gestorben – und die Angehörigen wünschen eine kirchliche Trauerfeier. Laut den Statuten kann dieser Wunsch lediglich in Ausnahmefällen erfüllt werden, denn die kirchliche Bestattung ist eigentlich nur für Kirchenmitglieder vorgesehen. Der evangelische Kirchenbezirk Leonberg bei Stuttgart will nun in einem nach eigenen Angaben bundesweit einmaligen Pilotprojekt einen Diakon beauftragen, Beerdigungen von Nichtmitgliedern auf Wunsch der Hinterbliebenen zu begleiten.

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