USA: Sammelklage gegen Bischofskonferenz und Vatikan


Die Anklageschrift spricht von endemischen, systematischen, verbreiteten Vergewaltigungen und Missbrauch. Sie beruft sich auf ein Gesetz zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens.

kath.net

Sechs amerikanische Missbrauchsopfer haben eine zivilrechtliche Sammelklage gegen die US-Bischofskonferenz und den Heiligen Stuhl eingebracht. Am 13. November brachten sie die Klage, die sich unter anderem auf ein Gesetz zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität beruft, bei einem Gericht in Washington D.C. ein.

Die Präambel der Anklageschrift gibt eine Übersicht über die Missbrauchsskandale in der römisch-katholischen Kirche der USA. Die Anklage betreffe die „endemischen, systematischen, verbreiteten und allgegenwärtigen Vergewaltigungen und sexuellen Missbräuche“ der Kläger und der Mitglieder der Klägergruppen. Zu den Beschuldigten gehören Kardinäle, Bischöfe und Priester ebenso wie Laienmitarbeiter der katholischen Kirche, heißt es in der Anklageschrift.

weiterlesen