AfD-Besuchergruppe: Verdacht der Holocaust-Leugnung erhärtet sich


Der Haupteingang zum ehemaligen Konzentrationslager, der heutigen Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen. Foto: dpa
Der Verdacht der Volksverhetzung und Leugnung des Holocaust durch Teilnehmer einer Besuchergruppe der AfD in der Gedenkstätte Sachsenhausen hat sich erhärtet. Die bisherigen Ermittlungen hätten dies bestätigt, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt der Behörde in Neuruppin, Wilfried Lehmann, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Kölner Stadt-Anzeiger

Dies sei aber nur ein Zwischenstand der noch laufenden Ermittlungen. Zuvor hatte das ZDF-Journal „Frontal 21“ berichtet.

Nach Angaben von Lehmann sollen Teilnehmer unter anderem die Existenz von Gaskammern in Abrede gestellt haben. Weitere angebliche Aussagen von Teilnehmern der Besuchergruppe würden noch überprüft. Ein Großteil der Besuchergruppe sei bereits identifiziert worden, sagte der Oberstaatsanwalt.

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