US-Unternehmer verweigern dem Vatikan Spenden


Spenden auf Eis gelegt: Einflussreiche katholische Unternehmer aus den USA und Kanada verweigern dem Vatikan wegen des Missbrauchsskandals den traditionellen Zehnt für das nächste Jahr. Immerhin eine Summe von rund einer Million Euro.

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Weil die US-Bischöfe bei ihrer Herbsttagung keinen Aktionsplan zur Aufarbeitung des Missbrauchsskandals verabschiedet haben, legte die US-amerikanisch-kanadische Organisation von Wirtschaftsführern „Legatus“ rund eine Million Dollar (880.000 Euro) Spenden vorläufig auf Eis.

Spenden auf Eis gelegt

Ende vergangener Woche teilte der Gouverneursrat von „Legatus“ mit, den Zehnt für 2019 nicht an den Vatikan zu überweisen. Mitglieder, die bereits ihren Spendenbeitrag bezahlt haben, erhalten demnach eine Rückerstattung.

Schon im September hatte der „Legatus“-Vorsitzende Tom Monaghan den Vatikan angesichts der Missbrauchsenthüllungen um eine „Klarstellung über die konkrete Verwendung“ der Spenden gebeten.

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