Die CO2-Konzentration erklimmt einen neuen Rekordwert


Der Anstieg der CO2-Konzentration ist ein globales Problem. (Bild: NASA/NOAA/GSFC/Suomi NPP/VIIRS/Norman Kuring)
Bei der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre ist noch keine Trendwende in Sicht. Neben dem CO2-Gehalt hat auch jener von Methan und Stickstoffdioxid zugenommen. Zu reden gibt die Entwicklung bei einem Ozonkiller.

Christian Speicher | Neue Zürcher Zeitung

Die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre hat 2017 erneut ein Rekordhoch erreicht. Wie die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Donnerstag mitgeteilt hat, wurde im vergangenen Jahr eine Konzentration von 405,5 ppm (parts per million) gemessen. Damit liegt die CO2-Konzentration 46 Prozent über dem vorindustriellen Wert. Gegenüber dem Vorjahr stieg der CO2-Gehalt in der Atmosphäre um 2,2 ppm. Das entspreche dem durchschnittlichen Anstieg der letzten Dekade, heisst es im Treibhausgas-Bulletin der WMO. Es gebe keine Umkehr in diesem Trend, der die treibende Kraft hinter dem Klimawandel, dem Anstieg des Meeresspiegels und der Häufung von extremen Wetterereignissen sei.

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