Vorsitzender der US-Bischofskonferenz soll Missbrauchsverdächtige im Amt gelassen haben


Bild: © KNA
Er hatte ein härteres Vorgehen gegen Bischöfe, die Missbrauch vertuscht haben, angekündigt. Nun steht der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo, selbst im Vertuschungsverdacht. Bislang in zwei Fällen, doch es könnten noch mehr werden.

katholisch.de

Der Kardinal von Galveston-Houston und Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Daniel DiNardo, soll laut einem Medienbericht zwei des Missbrauchs beschuldigte Priester nicht aus dem Dienst entfernt haben. Der TV-Sender CBS berichtet (Dienstagabend Ortszeit), DiNardo habe keine Maßnahmen gegen zwei Priester seiner Diözese ergriffen, denen glaubwürdig sexueller Missbrauch gegen Kinder vorgeworfen werde.

In einem Fall hatte das mutmaßliche Opfer demnach bereits 2002 Vorwürfe gegenüber der Erzdiözese erhoben. Diese habe versprochen, den Beschuldigten in Therapie zu schicken. Tatsächlich sei der Pfarrer im aktiven Dienst verblieben. DiNardo leitet die Erzdiözese seit 2006.

weiterlesen