Dodo Müllers zum „Dogma geronnene klerikale Dünkel“


Gerhard L. Müller links im Bild
Homosexualität und Atheismus: Für Kardinal Gerhard Ludwig Müller sind das die beiden Auslöser für die aktuelle Krise der Kirche. Der Jesuit Klaus Mertes nennt dessen Aussagen nicht nur „unglaublich dreist“. Er gibt Müller und „seinesgleichen“ auch einen Tipp für die Zukunft.

katholisch.de

Der Jesuit Klaus Mertes hart scharfe Kritik an Kardinal Gerhard Ludwig Müller geübt. Die jüngsten Aussagen des Kardinals zur Kirchenkrise seien der „zum Dogma geronnene klerikale Dünkel“, der der Schlüssel zum Gesamtproblem Missbrauch ist, so Mertes am Freitag im Interview mit katholisch.de. Müller hatte in einem Interview unter anderem gesagt, dass Laien nicht über Bischöfe urteilen könnten.

Auch auf die Aussage Müllers, dass sich die Kirche im Hinblick auf die Missbrauchsfälle mit der praktizierten Homosexualität auseinandersetzen müsse, griffe der Jesuit auf. Es gebe eine Fraktion, die den Homosexuellen die Schuld geben wolle, so Mertes.

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