Orthodoxe Riesenkathedrale in Bukarest eingeweiht


Rumäniens Hauptstadt Bukarest hat eine neue orthodoxe Kathedrale und damit das grösste und umstrittenste derartige Gotteshaus des Landes. (Bild: Robert Ghement/Epa)
Rumäniens Hauptstadt Bukarest hat eine neue orthodoxe Kathedrale und damit das grösste und umstrittenste derartige Gotteshaus des Landes.

Neue Zürcher Zeitung

Am Sonntag weihte das Kirchenoberhaupt, Patriarch Daniel, zusammen mit den Ökumenischen Patriarchen Bartholomeos I. von Konstantinopel den Rohbau im Beisein der Ministerpräsidentin Viorica Dancila. Mit der Fertigstellung der Kathedrale wird im Jahr 2024 gerechnet.

Das Bauwerk ist wegen seiner für die rumänische Orthodoxie untypischen Grösse und wegen der Finanzierung umstritten. Es überragt mit seinen 120 Metern Höhe sogar den unweit gelegenen «Palast des Volkes», den der kommunistische Diktator Nicolae Ceausescu in den 1980er Jahren errichten liess. Ceausescus Palast ist heute Sitz des Parlaments.

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