Leiche des Amerikaners, der unkontaktiertes Volk missionieren wollte, soll nicht geborgen werden


Die nördliche Sentinel-Insel. Foto: Medici82. Lizenz: CC BY-SA 4.0
Survival International befürchtet Risiko einer Ausrottung durch Krankheiten

Peter Mühlbauer | TELEPOLIS

Die zehn Kilometer breite und zwölf Kilometer lange nördliche Sentinel-Insel, die zu den indischen Andamanen gehört, haben bislang nur wenige Menschen betreten, die dort nicht geboren wurden. Noch weniger verließen sie lebend. Zu ihnen gehört der indische Ethnologe Vishvajit Pandya, der die gewaltsame Abwehr von Eindringlingen durch die dort lebenden Ureinwohner gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung mit den Worten verteidigte, „sich vor Fremden schützen zu wollen“ sei im Gegensatz zur Vorstellung, die Sentinelesen müssten „uns mit offenen Armen begrüßen, singend und tanzend“, „ein menschlicher Instinkt“.

weiterlesen