Säkulare Sozialdemokraten lehnen Moschee- und Kirchensteuer ab


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Die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün hat sich kritisch zu einer möglichen Moschee-Steuer in Anlehnung an die Kirchensteuer geäußert. Kritiker und liberale Muslime dürften keine Zaungäste bleiben, wenn die Vertreter der Dachverbände um staatliche Anerkennung und Steuergelder buhlten, erklärte Akgün, die auch Sprecherin der säkularen Sozialdemokraten ist, am Montag in Hennef. Bei der Islamkonferenz am Mittwoch und Donnerstag in Berlin werde sie ein Positionspapier der säkularen Gruppe zur Islamdebatte vorstellen.

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In dem Papier lehnen die Unterzeichner eine Moschee-Steuer ab und fordern zudem eine Abschaffung der Kirchensteuer. Religionsgemeinschaften sollten sich privatrechtlich organisieren und selbst finanzieren, hieß es in dem Papier. Das Papier der säkularen Vereinigung lässt unerwähnt, dass Kirchen in Deutschland auch zahlreiche Aufgaben für die Allgemeinheit übernehmen, etwa im Bereich der Kindertageseinrichtungen oder Altenpflege.

Die SPD-Mitglieder plädieren außerdem dafür, die Vielfalt der Muslime in Deutschland wahrzunehmen. Zu häufig würden Menschen mit Migrationsgeschichte aus islamischen Ländern vereinfacht als bekennend religiös bezeichnet.

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