Neues Baumsterben in Mitteleuropa?


Tote Bäume im Bayerischen Wald. Diese Aufnahme stammt nicht aus der Zeit des „klasssischen“ Waldsterbens in den 1980ern, sondern aus 2011. © High Contrast/ CC-by-sa 3.0 de
Waldsterben 2.0: Seit den 1980er Jahren ist das Baumsterben in Mitteleuropa nicht weniger geworden – im Gegenteil. In den letzten 30 Jahren haben sich die betroffenen Waldflächen sogar verdoppelt, wie nun eine Studie enthüllt. Statt durch sauren Regen und Schadstoffe wie beim Waldsterben der 1980er Jahre sterben heute jedoch immer mehr Bäume durch die Folgen des Klimawandels, Borkenkäfer oder Abholzung, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“ berichten.

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In den 1980er und 1990er Jahren war das „Waldsterben“ ein großes Thema. Vor allem der von der Luftverschmutzung verursachte saure Regen setzte den Baumbeständen damals stark zu. Mancherorts starben ganze Waldgebiete ab. Seitdem strengere Emissions-Richtlinien gelten, hat zumindest diese Form des Baumsterbens nachgelassen. Der Wald schien auf dem Wege der Besserung – so dachte man jedenfalls bislang.

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