Zentralrat der Muslime will langfristig keine Imame aus dem Ausland


Aiman Mazyek (Bild: Wikimedia Commons/Jakub Szypulka)
Forsche Töne: Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, will auf längere Sicht ausländische Imame in deutschen Moscheen vermeiden. Benötigt würden aber Übergangsregelungen, so Mazyek. Eine Idee dafür hat er schon.

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Mazyek schlug gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) ein „duales Modell“ vor, „wonach Religionslehrer zu 50 Prozent in einer Schule, zu den anderen 50 Prozent in der Gemeinde arbeiten – getrennt finanziert“.

Übergänge schaffen

Die Kosten für den Stellenanteil an der Schule trage dann der Staat, den anderen übernähmen die Moschee-Gemeinden. „Das würde Übergänge schaffen und gleichzeitig die Neutralität des Staates gewährleisten“, argumentierte Mazyek. Hier könne die Politik konkrete Anreize schaffen.

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