Jahresfehlbetrag im zweistelligen Millionenbereich – Bistum Würzburg steht vor finanziell schwierigen Zeiten


Bild: tilly
Das Bistum Würzburg befindet sich laut Bischof Franz Jung in einer „schwierigen finanziellen Situation“. Generalvikar Thomas Keßler spricht von einem Jahresfehlbetrag „im unteren zweistelligen Millionenbereich“ für 2017. Und es soll nicht besser werden.

katholisch.de

Das Bistum Würzburg steht nach Aussage von Bischof Franz Jung vor einer schwierigen finanziellen Situation. „Wir werden uns in Zukunft auf die Hinterbeine stellen müssen“, sagte Jung am Dienstagabend vor Journalisten in Würzburg. In einem Brief an alle Hauptamtlichen des Bistums schrieb Generalvikar Thomas Keßler am Mittwoch, die Bilanz der Diözese für das Jahr 2017 weise „einen Jahresfehlbetrag im unteren zweistelligen Millionenbereich“ auf. Vergleichbares sei für 2018 zu erwarten. Man müsse derzeit „massiv auf Rücklagen zurückgreifen“.

Da zurückgehende Kirchensteuereinnahmen zu erwarten seien, müsse einer finanziellen Schieflage in aller Konsequenz entgegengesteuert werden, kündigte Keßler an. So werde es „harte Einschnitte“ bei den Baumaßnahmen geben.

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