Vor Islamkonferenz: Kluft zwischen Verbänden und Liberalen


Symbol Bild: Reuters
Sie sollten sich nicht zu Handlangern ausländischer Staaten machen, so Ex-Grünen-Chef Özdemir über Islamverbände. In der zweitägigen Islamkonferenz dürfte es auch um die Imam-Ausbildung und die Selbstorganisation der Muslime gehen.

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Am Mittwoch beginnt die Deutsche Islamkonferenz (DIK) in Berlin. Es zeichneten sich bereits zuvor Kontroversen zwischen konservativen Islamverbänden und den Vertretern eines liberaleren Islam ab. Die Verbände dürften nicht länger Handlanger eines ausländischen Staates sein und müssten Muslime in Deutschland auf dem Boden der Verfassung vertreten, sagte Ex-Grünen-Chef Cem Özdemir der „Südwest Presse“ am Mittwoch.

Noch seien die Verbände „weit davon entfernt, die Voraussetzungen einer Religionsgemeinschaft nach dem deutschen Religionsverfassungsrecht zu erfüllen“. Frauenfeindlichkeit, Militarismus und Fundamentalismus hätten dabei keinen Platz.

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