Failed State BRD


Grafik: TP
Nazimilizen im Staatsapparat machen mobil – Wie braun ist Deutschlands „Tiefer Staat“?

Tomasz Konicz | TELEPOLIS

Deutschlands Neue Rechte bleibt ihren nationalsozialistischen Traditionen treu, wie die Enthüllungen über ein mutmaßliches umfassendes Nazi-Netzwerk in Teilen des Staatsapparates beweisen. Laut einem Bericht des Focus ermittle das Bundeskriminalamt gegen eine informelle „Killertruppe“, die sich hauptsächlich aus deutschen „Elitesoldaten“ in und außerhalb der Staatsstrukturen gebildet habe.

Den Kern der mehrere Hundert Mitglieder umfassenden Verschwörergruppe sollen Elitekämpfer des Kommando Spezialkräfte KSK bilden. Diese „Schwarze Reichswehr“ (Focus) hat letztendlich die Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Bundesrepublik vorbereitet.

Es geht um generalstabsmäßig geplanten Massenmord an politischen Gegnern. Angetrieben durch einen „abgrundtiefen Hass“ auf Linke und Flüchtlinge seien Listen mit Lichtbildern und Adressen von Zielpersonen angelegt worden, die festgenommen, an einen bestimmten Ort verbracht und dort ermordet werden sollten.

Die „Schattenarmee“ innerhalb der Bundeswehr habe nicht nur die in rechtsextremen Kreisen inzwischen üblichen Todeslisten mit Adressen politischer Gegner angelegt, es seien bereits Waffen gehortet und geheime Vorratslager mit Munition, Treibstoff und „Lebensmitteln“ angelegt worden, um beim Zuschlagen am „Tag X“ unabhängig agieren zu können.

Die faschistische Killertruppe habe bereits sogenannte „Safe Houses“ als Basen für ihren Putschversuch deklariert. Zu diesen potenziellen Operationszentren, die als logistische Knotenpunkte für den geplanten Massenmord diesen sollen, zählte auch die Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw, in der das Kommando Spezialkräfte (KSK) stationiert ist.

weiterlesen