Merz: „Es geht nicht, dass unsere Kinder in Koranschulen indoktriniert werden“ – Bibeln sind aber OK?


Friedrich Merz hat Muslime in Deutschland aufgefordert, das deutsche Recht ohne Einschränkungen zu akzeptieren. „Es gibt hier kein Scharia-Recht auf deutschem Boden“, sagte er bei der CDU-Regionalkonferenz in Düsseldorf. Quelle: WELT
Bei der CDU-Regionalkonferenz in Düsseldorf wiederholen die drei Kandidaten für den Parteivorsitz viele ihrer Positionen. Beim Islam setzt sich Friedrich Merz in der Wortwahl von Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn ab.

Von Kristian Frigelj | DIE WELT

Beinahe wäre Armin Laschet nicht zur Regionalkonferenz der CDU Nordrhein-Westfalen erschienen. Einige Medien hatten zuvor berichtet, dass der Vorsitzende des mitgliederstärksten Landesverbandes der Christdemokraten ausgerechnet beim Kandidatencasting für den Parteivorsitz mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn in der Messe Düsseldorf fehlen würde. Demnach wollte er lieber zeitgleich wichtige Termine als NRW-Ministerpräsident wahrnehmen.

Dies hätte ziemlich schräg und wie die Flucht vor einer Zwickmühle ausgesehen, also kam Laschet am Mittwochabend doch kurz in die Halle 9 und hielt ein fast sechsminütiges Grußwort. Der Stellvertreter der scheidenden Parteichefin Angela Merkel betonte vor 4000 angereisten Parteimitgliedern einmal mehr den Zusammenhalt. „Es wird nicht drei Gewinner geben. Egal, wer das gewinnt, wir brauchen auch die beiden andern, um zu zeigen, wie breit wir als Volkspartei sind“, sagte Laschet und eilte weiter nach Bochum.

weiterlesen