Bruce Springsteen takes on ‚damaged‘ Trump: His ‚ugly‘ effort to divide the nation is ’simply a crime against humanity‘

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Veteran rocker Bruce Springsteen has never been shy about expressing his political views or standing up for liberal and progressive causes—and The Boss has no kind words for President Donald J. Trump in a new interview with Esquire Magazine.

By Alex Henderson | Alternet

During his current Broadway show, the 69-year-old Springsteen has referenced politicians who dwell “in the highest offices of our land” and “want to speak to our darkest angels.” And in the Esquire interview, he makes it crystal clear that he has been talking about Trump.

Springsteen pulls no punches, telling Esquire that Trump “has no interest in uniting the country, really, and actually has an interest in doing the opposite and dividing us—which he does on an almost daily basis. So, that’s simply a crime against humanity, as far as I’m concerned. It’s an awful, awful message to send out into the world if you’re in that job and in that position. It’s just an ugly, awful message.”

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KI-System zur präventiven Identifizierung von möglichen Straftätern

Bild: TP
Britische Polizei will mit Big Data künftige Täter und Opfer ausmachen, um vor einer Tat zu intervenieren

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Mit viel Geld und großen Versprechungen wird derzeit weltweit die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz gefördert, mit der nebenbei gerechtfertigt werden kann, möglichst viele Daten zu erzeugen. Ohne Zugriff auf Big Data können KI-Systeme nicht effektiv lernen. Dass auch die KI-Systeme nicht objektiv arbeiten, sondern durchaus wie Menschen Vorurteilen nachgehen können, wenn sie entsprechend gefüttert werden, wurde schon öfter bemängelt. Paradebeispiel sind etwa in den USA Programme zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit der Rückfälligkeit von verurteilten Straftätern, mit denen auch über das Strafmaß entschieden wird.

Die Schattenseite von großen KI-Systemen hat China schon deutlich gemacht, das deren Einsatz in allen möglichen Bereichen massiv fördert. Heraussticht die Absicht, mit möglichst umfassender Überwachung für alle Bürger ein landesweites System mit Sozialkreditpunkten aufzubauen, um das Verhalten der Menschen nach Staatsraison zu optimieren. Dazu werden Daten aus Zig-Behörden abgefragt. Wer sich „gut“ verhält (und politisch unauffällig ist), erhält mehr Punkte und darf mehr, wer sich nicht regelkonform verhält, muss Punkteabzüge hinnehmen, was seine Handlungsmöglichkeiten einschränkt.

Aber das chinesische Punkte-System bezieht sich (noch) nicht auf zukünftiges Verhalten wie die oben erwähnten Programme zur Berechnung der Rückfallwahrscheinlichkeit. Aber es sollen bereits KI-Programme zum Einsatz kommen, die einzelne Uiguren aus Xinjiang herauspicken, die im Sinne des Staats gefährlich werden könnten. Nebenbei wird in Xinjiang, wie Medien und die Menschenrechtsorganisation HRW berichtet haben, die massenhafte Überwachung und Umerziehung von „Gefährdern“ erprobt. In solchen Lagern sollen bis zu einer Million Menschen festgehalten werden.

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Schweiz: Der Hassprediger tanzt den Behörden trotz Landesverweis auf der Nase herum

Trotz Landesverweis und rechtskräftig abgelehntem Asylgesuch befindet sich der kurzzeitige Vorbeter der Winterthurer An-Nur-Moschee noch immer in der Schweiz. (Archivbild: Linda Graedel / Keystone)
Bereits seit einem Jahr versuchen die Schweizer Behörden, den ehemaligen Prediger der Winterthurer An-Nur-Moschee in seine Heimat Äthiopien abzuschieben. Bis jetzt vergeblich. Nun liegen die Hoffnungen auf Addis Abeba.

Fabian Baumgartner | Neue Zürcher Zeitung

Der junge Mann mit den kurzgeschorenen Haaren gibt sich wortkarg. Alles, was er zu sagen habe, habe er bereits der Polizei gesagt. Jetzt wolle er sich nicht mehr äussern. Das übernimmt sein Anwalt für ihn. Die Medienberichte über den kurzzeitigen Prediger der Winterthurer An-Nur-Moschee hätten sich wohl bis nach Äthiopien herumgesprochen, sagt dieser. «Schieben ihn die Schweizer Behörden in seine Heimat ab, wird er dort mit grossen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.»

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Hessen-nassauische Kirche traut Homosexuelle

Bild: bpb.de
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) traut ab Anfang nächsten Jahres auch Homosexuelle. Die Synode beschloss am Freitag in Frankfurt am Main mit großer Mehrheit, auch die Segnung anlässlich einer Eheschließung von Paaren gleichen Geschlechts Trauung zu nennen.

evangelisch.de

Damit folgt die Kirche der rechtlichen Gleichstellung homosexueller Paare bei der Eheschließung durch den Bundestag im vergangenen Jahr. Die EKHN segnet gleichgeschlechtliche Paare seit 2002, im Jahr 2013 stellte sie die Segnung Homosexueller mit der Eintragung ins Kirchenbuch der Trauung formal gleich.

Mit der Änderung der sogenannten Lebensordnung der Kirche schaffte die Synode auch den Vorbehalt für Kirchenvorstände oder Pfarrer ab. Sie konnten bisher mit Verweis auf die eigene Glaubensüberzeugung generell die Segnung eines homosexuellen Paares ablehnen. Nun gilt hier die gleiche Praxis wie bei allen Amtshandlungen. Pfarrer können sie nur im Einzelfall ablehnen, aus seelsorglichen Gründen oder wenn sie dem Verständnis der Heiligen Schrift und der Bekenntnisse widersprechen.

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Islamkonferenz: In Berlin prallten muslimische Gegensätze aufeinander

Bild: © picture alliance / Winfried Rothermel
Zum ersten Mal traf sich die Deutsche Islamkonferenz in aller Öffentlichkeit. Das Publikum erlebte teils spannende Debatten zwischen Muslimen. Es ging um die Frage: Welchen Islam wollen wir?

Von Christoph Schmidt | katholisch.de

Wohin bewegt sich der Islam in Deutschland, und wohin sollte er sich bewegen, um ein harmonischer Teil der Gesellschaft zu sein? Zum Auftakt der vierten Deutschen Islamkonferenz (DIK) in Berlin entfachte die Frage scharfe Kontroversen.

Der vielbemühte Satz, dass es den einen Islam gar nicht gibt, wurde dabei sehr greifbar. Immer wieder gerieten konservative und liberal gesinnte Muslime bei den Podien am Mittwoch und Donnerstag teils heftig aneinander. Die innerislamische Debatte um die Zukunft dieser Religion in Deutschland tobt heißer denn je.

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Wozu gibt es das Neutralitätsgesetz eigentlich, wenn es nicht greift?“

Themenbild
Eine Lehrerin bekam vom Arbeitsgericht eine Entschädigung zugesprochen, weil sie nicht mit Kopftuch unterrichten durfte. Auf Facebook wurde das Thema kontrovers diskutiert

BZ

Was die B.Z. schreibt, wird in ganz Berlin heftig diskutiert. Wir zeigen, welche Themen unsere Leser am stärksten bewegt haben. Wir ziehen die Bilanz der Debatte, die in den vergangenen Tagen auf Facebook geführt wurde.

Eine Lehrerin bekam vom Arbeitsgericht 5981 Euro Entschädigung zugesprochen, weil sie nicht mit Kopftuch unterrichten durfte. Andreas Weiß: „Wozu gibt es das Neutralitätsgesetz eigentlich? Wenn es nicht greift, kann man es auch abschaffen.“ Eyyüb Özdirek: „Richtig so, es geht darum, was man im Kopf hat, nicht auf dem Kopf.“ Armin Pasdzior: „Die Unterwanderung schreitet schneller voran, als ich dachte.“

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Nach vatikanischer Visitation: Schwesternorden vor Auflösung

Headquarter des Konzerns.

Die meisten Schwestern wollen den Orden wegen der angekündigten vatikanischen Auflagen verlassen. Das Charisma des Ordens und dessen Umsetzung im täglichen Leben würden schweren Schaden nehmen, befürchten sie.

kath.net

Fast alle Mitglieder der Kongregation der Kleinen Schwestern Marias, Mutter des Erlösers, wollen lieber von ihren Gelübden entbunden werden als sich vatikanischen Anordnungen zu unterwerfen, die dem Orden ihrer Ansicht nach großen Schaden zufügen würden.

34 der 39 Schwestern wollen den Orden verlassen, nachdem die Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens die Generaloberin abgesetzt hat und drei Kommissarinnen einsetzen will.

Die Schwestern lehnen diese ab, weil sie nicht zum Charisma des Ordens passen, der an der Tradition orientiert ist. Die Kommissarinnen haben bereits eine Visitation des Ordens durchgeführt und einen Entwurf mit Veränderungen vorgelegt.

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Klimawandel: „Wir sind nicht auf dem richtigen Weg“

Bild: TP
UN-Meteorologen legen Krankenakte des Planeten vor und machen auf die Dringlickeit der Probleme aufmerksam. Bundeskanzlerin Merkel schwänzt trotzdem Klimakonferenz

Wolfgang Pomrehn | TELEPOLIS

Zwei Tage bevor im südwestpolnischen Katowice die diesjährige UN-Klimakonferenz beginnt, hat die Weltmeteorologieorganisation WMO in Genf, der Dachverband der nationalen Wetterdienste, ihre vorläufige Bilanz des Klimasystems für 2018 veröffentlicht.

Im Wesentlichen kam dabei eine Ansammlung von Katastrophen und Wetterextremen heraus. Algerien berichtet zum Beispiel im Juli einen neuen nationalen Temperaturrekord von 51,3 Grad Celsius. Oman hatte im Juni eine der höchsten jeweils registrierten Nachttemperaturen gemeldet. 42,6 Grad Celsius wurden dort am 26. Juni 2018 in der Küstenstadt Quriyat gemessen, hieß es im Sommer auf der Platform Weather Underground. Der benachbarte Golf von Oman hatte zu dieser Zeit wenig Erfrischung zu bieten: Die Wassertemperatur betrug dort 32 Grad Celsius.

Das sind Temperaturen, bei den schnell tropische Wirbelstürme entstehen können, wenn die atmosphärischen Bedingungen passen. Das ist in der Region zum Glück nicht zu oft der Fall, aber erst vor wenigen Wochen hat ein Tropensturm, wie berichtet, das benachbarte Jemen getroffen, und zwar so weit westlich und so heftig, wie selten zuvor.

Für das arme und von Stellvertreterkriegen verheerte Jemen waren die angerichteten Schäden sicherlich besonders hart und werden schwer zu beheben sein. Aber in absoluten Zahlen waren die von den Hurrikanen „Florence“ und „Michael“ in den USA angerichteten Schäden mit Sicherheit wesentlich höher. Die versicherte Schadenshöhe betrug für „Florence“ dort zwischen 1,7 und 4,6 Milliarden US-Dollar schrieb seinerzeit die Nachrichtenagentur Reuters.

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Wucherpfennig übt Kirchenkritik: „Kirche entfernt sich vom Alltag der Gläubigen“

Themenbild. Bild: bb
Kommunikation und Kirche: Wenn es nach Jesuitenpater Ansgar Wucherpfennig geht, passt beides nicht gut zusammen. Die ​Kommunikation sei aber nicht die einzige Baustelle der Kirche, so der Theologe.

DOMRADIO.DE

Der Theologe und Jesuitenpater Ansgar Wucherpfennig kritisiert die kirchliche Kommunikation. „Die Gefahr besteht, dass sich die Kirche, zumal in ihren lehramtlichen Äußerungen, sehr weit entfernt von den Menschen, denen sie eigentlich die Frohe Botschaft zu verkünden hat“, sagte er im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag). Im wissenschaftlichen Betrieb einer kirchlichen Hochschule seien „die Aussagen und Dokumente der kirchlichen Lehre“ dennoch zu berücksichtigen.

Mitte November war bekannt geworden, dass Wucherpfennig doch wieder als Rektor der katholischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt arbeiten kann. Auf die Frage, ob die hierarchischen Kommunikationsformen im Hinblick auf seinen eigenen Fall zeitgemäß seien, sagte Wucherpfennig: „Ich finde nicht.“ Eine direkte Rückfrage bei ihm selbst hätte aus seiner Sicht genügt, um strittige Aussagen zu klären.

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Gericht lehnt Freilassung von Demirtas ab

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Der pro-kurdische Oppositionspolitiker Demirtas muss im Gefängnis bleiben. Ein türkisches Gericht lehnte einen Einspruch gegen seine Untersuchungshaft ab und stellte sich gegen den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

tagesschau.de

Der in der Türkei inhaftierte pro-kurdische Politiker Selahattin Demirtas wird entgegen einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) nicht freigelassen. Ein Gericht in Ankara habe ein entsprechendes Gesuch des Politikers abgelehnt, sagte einer seiner Anwälte, Ramazan Demir, der Nachrichtenagentur dpa.

„Damit haben wir nicht gerechnet“, sagte Demir. Die Entscheidung laufe dem EGMR-Urteil zuwider. Man werde Berufung gegen das Urteil einlegen und den Fall vor das türkische Verfassungsgericht bringen.

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