Leyendecker fordert von Journalisten mehr Zurückhaltung


Hans Leyendecker 2014. Bild: wikipedia.org/CC BY-SA 3.0 – Wjournalist
Kirchentagspräsident Hans Leyendecker fordert von Journalisten mehr Zurückhaltung und weniger Zuspitzung. Eilmeldungen solle es nur geben, wenn es etwas wirklich Wichtiges zu melden gebe, sagte der 69-jährige Journalist am Samstagabend auf einem Empfang des evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Zudem brauche es mehr leise und weniger laute Stimmen.

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„Mit Wahrheitsversprechungen sollten Journalisten vorsichtig sein“, sagte Leyendecker, der für den „Spiegel“ und die „Süddeutsche Zeitung“ tätig war. Es gebe häufig mehrere Wirklichkeiten und der Mensch nehme das Leben oft nur verschwommen wahr.

Als Negativbeispiel bezeichnete der Journalist den Fall des Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff, der von einigen Medien mit Gerüchten, Teilwahrheiten und Lügen zu Fall gebracht worden sei. „Pressefreiheit ist nicht die Freiheit, andere fertig zu machen“, betonte der Präsident des im kommenden Jahr stattfindenden 37.

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