Blasphemische Szene an der Mailänder Scala?


Das berühmte Opernhaus sorgt wieder einmal für einen Skandal. Bei einem Verdi-Stück soll es eine Szene geben, bei der eine Marienstatue zerstört wird. Ein Bürgermeister fordert jetzt die Streichung der Szene

kath.net

Im Vorfeld der Eröffnung der Saison 2018-2019 gibt es an der berühmten Mailänder Scala wieder einmal Aufregung um eine geplante Vorstellung und Vorwürfe wegen Blasphemie. So soll die Saison mit Giuseppe Verdis „Attila“ am 7. Dezmber eröffnet werden. Dabei soll es unter der Verantwort von Regisseur Davide Livermore eine Szene geben, in der eine Marien-Statue zu Boden geworfen wird. Dies berichtet die „Presse“. Der Bürgermeister einer lombardischen Gemeinde appellierte jetzt in einem Schreiben an Scala-Intendanten Alexander Pereira, diese „blasphemische Szene“, die in einem Bordell stattfindet, zu streichen. Laut Presseberichten sieht man dabei eine Frau, die die Muttergottes-Statue in Wut zu Boden wirft. „Als Gläubiger und als Musiker fordere ich, dass diese blasphemische Szene gestrichen wird, die weder die Scala, noch Verdi, noch ganz Italien verdienen“, so der Bürgermeister.