Der Teilchenbeschleuniger des Cern geht in die Wartungspause


Bild: LHC Genf
Das Teilchenforschungszentrum CERN hat am Montag den Large Hadron Collider heruntergefahren. Ihm stehen zwei Jahre Wartungsarbeiten bevor. Im Frühjahr 2021 soll er mit noch besserer Leistung wieder in Betrieb gehen.

Neue Zürcher Zeitung

Sechzehn Billiarden Protonenkollisionen, das ist die beeindruckende Bilanz der zweiten Betriebsphase des Large Hadron Collider (LHC), der ab Montag für eine zweijährige Wartungspause heruntergefahren wird. Der stärkste Teilchenbeschleuniger der Welt soll in dieser Zeit repariert und verbessert werden, um im Frühjahr 2021 mit noch höheren Energien wieder zu starten. Diese sollen noch mehr Teilchenkollisionen ermöglichen und damit allenfalls Einblick in sehr seltene Zerfallsereignisse oder gar eine neue Physik.

300 Millionen Gigabyte an Daten haben die Forschenden in dieser Betriebsphase seit 2015 gesammelt, so viel wie 1000 Jahre non-stop Video-Streaming, wie das Cern am Montag mitteilte.

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