Vier neue Gravitationswellen-Nachweise


Simulation einer Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher, die die Raumzeit in Schwingungen versetzt. © Werner Benger/ Albert-Einstein-Institut, CC-by-sa 2.0
Jetzt sind es schon zehn: Die Detektoren der LIGO und Virgo Observatorien haben vier weitere Gravitationswellen-Ereignisse aufgezeichnet – darunter das fernste und energiereichste jemals beobachtete. Die detektierten Erschütterungen der Raumzeit wurden durch die Verschmelzung von Schwarzen Löchern verursacht. Dank insgesamt zehn solcher Ereignisse haben Astrophysiker nun erste Erkenntnisse über die Gesetzmäßigkeiten solcher Kollisionen gewonnen.

scinexx

Schon vor mehr als 100 Jahren sagte Albert Einstein voraus, dass Beschleunigungsänderungen großer Massen im Universum sogar die Raumzeit selbst erschüttern und in Schwingung bringen. Doch es dauerte bis zum Februar 2016, um erstmals Gravitationswellen mithilfe der LIGO-Detektoren in den USA nachzuweisen. Wenig später registrierte auch der Virgo-Detektor in Italien ein solches Ereignis, ausgelöst durch die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher.

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