Kirchenführer für sichere Wege nach Europa


Kirchenführer verschiedener Konfessionen und Nationalitäten haben sich für sichere Wege nach Europa ausgesprochen. Dazu zählten humanitäre Visa, Neuansiedlungen und realistische Maßnahmen für die Arbeitsmigration, heißt es in einer am Dienstag in Brüssel veröffentlichten Weihnachtsbotschaft, die von der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa (CCME) initiiert wurde.

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Zu den Unterzeichnern gehören der Generalsekretär des Weltkirchenrates Olav Fykse Tveit, der orthodoxe Metropolit Cleopas im Namen des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm. Weitere Unterzeichner kommen unter anderem aus Österreich, Tschechien, Rumänien, Estland, Großbritannien und Italien.

Es sei inakzeptabel, dass das sogenannte Migrationsmanagement zu Situationen führe, in denen „der massive Verlust menschlichen Lebens auf dem Weg nach Europa normal geworden ist“, heißt es in der Botschaft.

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