Link between neonatal vitamin D deficiency and schizophrenia confirmed

Professor John McGrath led a team that has confirmed a link between neonatal vitamin D deficiency and schizophrenia. Credit: The University of Queensland
Newborns with vitamin D deficiency have an increased risk of schizophrenia later in life, a team of Australian and Danish researchers has reported.

University of Queensland

The discovery could help prevent some cases of the disease by treating vitamin D deficiency during the earliest stages of life.

The study, led by Professor John McGrath from The University of Queensland (UQ) in Australia and Aarhus University in Denmark, found newborns with vitamin D deficiency had a 44 per cent increased risk of being diagnosed with schizophrenia as adults compared to those with normal vitamin D levels.

„Schizophrenia is a group of poorly understood brain disorders characterised by symptoms such as hallucinations, delusions and cognitive impairment,“ he said.

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Why Do We Get Cyber-Sick?

Image: NAUTILUS
Motion sickness is an ancient phenomenon, which also occurs in modern virtual reality environments. However, it is still relatively unknown what causes this physical reaction. Suzanne Nooij and her colleagues at the Max Planck Institute for Biological Cybernetics looked at motion sickness occurring while watching moving scenes, and found that it is primarily dependent on the strength of the movement illusion this causes: The stronger the sense of self-motion, the more sickness is experienced. The new findings ask for refinements of previous theories of motion sickness.

By Max Planck Institute for Biological Cybernetics | NAUTILUS

Probably everybody is familiar with the train illusion: The feeling that your train is departing when, in fact, you see the train at the neighboring platform departing. This illusion shows that motion of your visual surroundings can give a compelling sense of self-motion in stationary observers. This phenomenon is exploited in many virtual reality environments and vehicle simulators. A negative side effect, however, is that prolonged exposure to a visually induced sense self-motion can give rise to motion sickness: You may get a headache, or feel dizzy, or nauseous. Although this is a very old problem, there are still very different views on its causes and cures. Dr. Nooij and her colleagues from the Department of Prof. Bülthoff at the MPI for biological Cybernetics tested three different theories in collaboration with the Johannes Gutenberg University in Mainz.

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Israel, die Orthodoxie oder das Nichts: Gibt es für die jüdische Diaspora nur noch diese Alternativen?

Die orthodoxe Lubawitsch-Bewegung an der Rue des Rosiers Synagoge betet gemeinsam zum Auftakt von Rosh Hashana. (Bild: A. Abbas / Magnum)
Die innerjüdische Spaltung führt zur Distanzierung von Israel; ein weltweit zunehmender Antizionismus hingegen befördert den jüdischen Exodus. Hinzu kommt die allgemeine Verweltlichung moderner Gesellschaften. Jüdische Identität könne in diesem Kontext nur im kulturell-historischen Versuch überleben, meint der Historiker Michael Wolffsohn.

Michael Wolffsohn | Neue Zürcher Zeitung

Warum «die» Juden? Warum sind sie weltweit ein Dauerthema? Es sind heute doch nur rund 14,5 Millionen beziehungsweise 0,2 Prozent der Menschheit. Ich sehe vor allem zwei Gründe: Der erste ist religiös, der zweite wegen Israel weltpolitisch und weltwirtschaftlich.

Solange und wenn Christen und Muslime religiös oder gar fundamentalistisch sind, können sie Juden gegenüber zumindest nicht indifferent sein. Christentum und Islam sind ohne theologische und geografische Bezüge zum Judentum undenkbar. Knapp die Hälfte der Menschheit sind Christen und Muslime. Ergo beschäftigt sie Jüdisches auf die eine oder andere Weise.

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„Der Rechtsdrift ist massiv, abgestimmt und stetig voranschreitend „

Grafik:TP
Ein Gespräch mit dem Zentrum für Politische Schönheit über dessen umstrittene jüngste Aktion, die „Normalisierung“ des Rechtsextremismus und Perspektiven antifaschistisch-demokratischen Widerstandes.

Tomasz Konicz | TELEPOLIS

Mittels eines fingierten „Denunziationsportals“, bei dem angeblich Rechtsextremisten identifiziert werden sollten, die an den Ausschreitungen in Chemnitz beteiligt waren, hat das Künstlerkollektiv Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) die rechtsextreme Szene, die Polizei und die Landesregierung Sachsens in helle Aufregung versetzt. Die Webpräsenz, die tatsächlich als ein „Honeypot“ fungierte, bei dem Rechtsextreme ihre eigenen Identitäten durch Selbstsuche preisgaben, stellt den jüngsten Coup des ZPS dar, das schon mit dem Teilnachbau des Holocaustmahnmals vor dem Haus des Rechtsextremisten Björn Höcke für Schlagzeilen sorgte.

Bei Ihrer aktuellen politischen Kunstaktion gehen Sie offensiv daran, mutmaßliche Rechtsextremisten, die sich an den pogromartigen Ausschreitungen und Hetzjagten in Chemnitz beteiligt haben, an den Pranger zu stellen. Dieses Vorgehen ist ja – vorsichtig formuliert – nicht nur auf einhellige Zustimmung gestoßen. Können Sie unseren Lesern die Grundzüge ihrer Aktion skizzieren? Wie gehen Sie vor?

ZPS: Wir haben drei Millionen Bilder von über 7.000 Verdächtigen ausgewertet, um den Rechtsextremismus 2018 systematisch zu identifizieren. Auf der Website http://www.soko-chemnitz.de wird nun eine Datenbank zur Verfügung gestellt mit weit über 2.000 Beteiligten aus dem Spektrum der rechtsextremen Szene.
So bieten wir nicht zuletzt auch Unternehmen die Gelegenheit, Haltung zu zeigen und sich darüber zu informieren, ob die eigenen Angestellten an den Ausschreitungen von Chemnitz beteiligt waren. Jedes einzelne Unternehmen kann aktiv an einem positiven Bild der Region mitarbeiten. Das Grundgesetz wird auch von der deutschen Wirtschaft geschützt.

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AfD fordert Schließung von muslimischer Kita

Bild: © dpa/Rolf Vennenbernd Symbolbild
Die einzige muslimische Kita im Land Rheinland-Pfalz soll Kontake zu Salafisten und der Muslimbruderschaft haben. Die Betreiber weisen die Vorwürfe zurück, die AfD will den Entzug der Betriebserlaubnis.

katholisch.de

Die rheinland-pfälzische AfD verlangt angesichts von Vorwürfen die Schließung der einzigen muslimischen Kita des Landes. „Wenn wir über die Betriebserlaubnis sprechen, ist in unseren Augen natürlich ein sofortiger Entzug notwendig. Aber das reicht nicht“, sagte der Mainzer AfD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier am Dienstag in Mainz. „Darüber hinaus fordern wir eine Deradikalisierungs-Strategie.“ Außerdem müsse es Gespräche mit Kindern und Eltern geben. AfD-Landesvize Joachim Paul warf dem Land indirekt vor, zu lange nicht reagiert zu haben: „Da stellt sich schon die Frage, ob hier es nicht einen langen Weg der Versäumnisse gegeben hat, ein organisiertes Wegschauen insbesondere der Landesregierung.“

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Sieben Jahre lang plante eine Prinzessin aus Dubai ihre Flucht aus dem goldenen Käfig

Prinzessin Latifas Flucht ist gescheitert. Mit einem Video macht sie auf ihr Schicksal aufmerksam. (Bild: Youtube)
Sheikha Latifa wollte nicht länger in völliger Unfreiheit und Bevormundung leben. Ein Fluchtversuch der Tochter des Herrschers von Dubai scheiterte im Februar, seither gibt es keine Spur von ihr. Nun erinnert die BBC an das Schicksal der jungen Frau.

Daniel Steinvorth | Neue Zürcher Zeitung

Ihr letztes Lebenszeichen ist ein Youtube-Video. Aufgenommen wurde es offenbar in einem Hotelzimmer. Man sieht eine hübsche junge Frau vor zugezogenen Gardinen in einer Zimmerecke sitzen. Sie wirkt ein wenig nervös, spricht aber ruhig, ist ungeschminkt und trägt ihre Haare offen. «Wenn ihr das Video seht, bedeutet das nichts Gutes für mich», sagt sie in gutem Englisch.

Sie: Das ist Sheikha Latifa bint Mohammed bin Rachid al-Maktum, die Tochter des Herrschers von Dubai, Mohammed bin Rashid al-Maktum. Eine von mindestens 30 Kindern des Emirs, der gleichzeitig Regierungschef und damit zweitmächtigster Mann der Vereinigten Arabischen Emirate ist. Veröffentlicht wurde ihr mutmassliches Abschiedsvideo am 11. März diesen Jahres, gut eine Woche nachdem die Prinzessin bei einem spektakulären Fluchtversuch vor der indischen Küste gescheitert war.

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Stopp deutscher Rüstungslieferungen an Saudi-Arabien: „Augenwischerei“

Das Königreich kann weiter mit deutscher Munition Krieg im Jemen führen. Dafür sorgen Gesetzeslücken und ausgezeichnete Verbindungen

Thomas Pany | TELEPOLIS

Der einstweilige Lieferungsstopp deutscher Rüstungsexporte an Saudi-Arabien, ist laut Katja Keul „Augenwischerei“. Die Bundestagsabgeordnete und abrüstungspolitische Sprecherin der Grünen begründet ihren Vorwurf damit, dass das deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall ungeachtet der Entscheidung der Bundesregierung weiterhin Munition an Saudi-Arabien liefert.

Ermöglicht werde dies durch Produktionsstätten, die außerhalb Deutschlands liegen und über Tochterfirmen laufen.

Es gebe durchaus Möglichkeiten, Gesetzeslücken zu schließen, so der ehemalige Chef des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Arnold Wallraff. Nach dessen Einschätzung könnte die Bundesregierung dies „fast mit einem Federstrich“ bewerkstelligen, nötig dazu wäre „nicht einmal die Zustimmung des Bundestags“ – aber der politische Wille dazu.

Den will die Bundesregierung nicht aufbringen. Auf Anfrage ließ sie über einen Sprecher mitteilen, dass ein über die jetzigen Vorschriften hinausgehender Regelungsbedarf „derzeit nicht gesehen“ werde.

Berichtet wird dies von der Tagesschau, die mit der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen noch eine weitere Kritikerin der Gesetzgebung zum Waffenexport („löchrig wie ein Käse“) zitiert: „Die Bundesregierung kann den Schwarzen Peter nicht einfach anderen Staaten zuschieben.“

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Kardinal: Lieber verhungern als Homosexuelle akzeptieren

Bild: © katholisch.de
Im Gegensatz zu westlichen Staaten verweigern viele afrikanische Länder Homosexuellen die Akzeptanz. In Tansania wurde das zuletzt besonders deutlich: Dort würde ein Kardinal sogar lieber sterben.

katholisch.de

Kardinal Polycarp Pengo hat die Regierung Tansanias gebeten, keine Hilfsleistungen von westlichen Staaten anzunehmen, die ihre Unterstützung an die Akzeptanz von Homosexualität in dem afrikanischen Land knüpfen. „Es ist besser, an Hunger zu sterben, als Hilfe zu erhalten und zu Dingen gezwungen zu werden, die dem Wunsch Gottes widersprechen“, sagte der Erzbischof von Dar-es-Salaam laut der Newsplattform der Vereinigung der Bischofskonferenzen Ostafrikas (AMECEA). Pengo äußerte sich kürzlich während eines Gottesdiensts anlässlich des Erntedankfestes.

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Brasiliens neuer Außenminister: Klimawandel ‚marxistische Ideologie’ – es geht immer etwas Dümmer

©AFP, SERGIO Lima, SputnikNews
Der von Menschen gemachte Klimawandel sei ein Thema um Angst zu erzeugen und mehr Macht für Regierung und internationale Organisationen zu gewinnen, sagt Ernesto Araujo.

kath.net

Ernesto Araujo, der zukünftige Außenminister Brasiliens, hat in einem Blogeintrag den (von Menschen verursachten) Klimawandel als „Ideologie“ bezeichnet. Er hat der Arbeiterpartei seines Landes darüber hinaus vorgeworfen, die Familie, Heterosexualität und die Aussage, dass ein Mensch als Mann oder Frau geboren wird, zu kriminalisieren.

Die Umweltschutzbewegung habe ihre Aufgabe ursprünglich in der Bewahrung der Natur und der verantwortungsvollen Nutzung der Ressourcen gesehen. Das Anliegen sei mittlerweile von der politischen Linken vereinnahmt worden, um Länder und ihre Bevölkerungen zu steuern.

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Sibirisches „Einhorn“ überlebte länger

Das Urzeit-Nashorn Elasmotherium sibiricum wird wegen seines ungewöhnlich langen Horns auch als sibirisches Einhorn bezeichnet. © DiBgd/ CC-by-sa 3.0
Die letzten ihrer Art: Noch vor 38.000 Jahren gab es echte „Einhörner“ in den Steppen Sibiriens und der Mongolei – unsere Vorfahren könnten ihnen daher begegnet sein. Denn entgegen bisherigen Annahmen starb das Urzeit-Nashorn Elasmotherium sibiricum nicht schon vor 200.000 Jahren aus, sondern überlebte bis in die letzte Eiszeit hinein. Das belegen neue Radiokarbondatierungen von Fossilien dieses ungewöhnlichen Wesens.

scinexx

Die letzten Einhörner Sibiriens waren weder weiß noch zart besaitet: Elasmotherium sibiricum trug ein dichtes schwarzes Fell und wog 3,5 Tonnen – es war damit eines der größten Nashornarten des Quartärs. Dennoch trägt es seinen Spitznamen „sibirisches Einhorn“ durchaus zu Recht: Dieses Urzeit-Nashorn besaß trotz seiner Masse relativ schlanke Gliedmaßen und vor allem ein ungewöhnlich langes Horn: Es könnte bis zu einem Meter lang gewesen sein.

Diese ungewöhnliche Nashorn-Art war einst in weiten Teilen Eurasiens verbreitet. Sein Lebensraum reichte vom Westen Russlands und der Ukraine über Zentralasien bis nach China und in die Mongolei hinein.

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US-Priester gefasst – Er soll mehr als 50 Opfer missbraucht haben

Bild: © picture alliance/Markus C. Hurek
Der 77-jährige Priester soll sich unter anderem an zahlreichen Ministranten vergangen haben. Jetzt wurde der Mann auf den Philippinen gefasst. Ihm droht die Auslieferung an die USA.

katholisch.de

Ein katholischer Priester aus den USA ist auf den Philippinen wegen des Verdachts auf zahlreiche Sexualstraftaten in seiner Heimat festgenommen worden. Der 77-Jährige soll mehr als 50 Opfer, darunter viele Messdiener, sexuell belästigt und vergewaltigt haben, wie eine Sprecherin der philippinischen Einwanderungsbehörde am Mittwoch sagte. Unter den Opfern seien auch einige Siebenjährige.

Ein Gericht im US-Staat Ohio hatte einen Haftbefehl gegen den Geistlichen erlassen, der seit mehr als 37 Jahren in einer Kirche der philippinischen Inselstadt Biliran Predigten gehalten hatte.

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Österreichs Apostel berufen sich auf Grund-und Menschenrechte, von ihrer Kirche bis heute nicht anerkannt

Themenbild
Österreichs Regierung erwägt, ein Kopftuchverbot für Grundschulkinder zu erwirken. Die katholischen Bischöfe des Landes halten dies für keine gute Idee. Weder, wenn Kinder ein Kopftuch tragen müssten, noch ein Verbot seien „wünschenwert“.

DOMRADIO.DE

Die Bischofskonferenz teile „die Sorge, dass die Integration von Mädchen durch das Tragen eines Kopftuches in der Volksschule erschwert sein kann“, heißt es in einer am Mittwoch in Wien veröffentlichten Stellungnahme. Es sei nicht wünschenswert, wenn Kinder ein Kopftuch tragen müssten, so der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka. Ebenso „wenig wünschenswert“ sei jedoch ein gesetzliches Verbot.

Noch viele Fragen offen

Auch lasse der von den Regierungsparteien ÖVP und FPÖ gestellte Initiativantrag noch wichtige Fragen offen. So sei fraglich, ob für das angestrebte Verbot überhaupt ein Regelungsbedarf bestehe, so die Bischöfe. „Ein solcher ist bislang nicht eindeutig erhoben worden“, heißt es in der Stellungnahme. Auch müsse ein solcher „Eingriff in die Grund- und Menschenrechte“ ausreichend gerechtfertigt werden.

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