Grönland: Eisverlust wächst exponentiell


Das grönländische Eis schmilzt und schmilzt. © Matt Osman /Woods Hole Oceanographic Institution
Rasanter Schwund: Der grönländische Eisschild schmilzt immer schneller. Bohrkernanalysen zeigen, dass der Eisverlust nicht linear verläuft, sondern exponentiell zugenommen hat. Demnach hat Grönland in den vergangenen Jahren so viel Eis verloren wie in keinem anderen vergleichbaren Zeitraum der letzten 350 Jahre. Der Grund: Das Eis reagiert heute viel sensibler auf Temperaturanstiege als früher, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

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Grönland ist das zweitgrößte Eisreservoir auf unserem Planeten – doch dieses Bollwerk der Kälte schrumpft. Auf der Oberfläche des Eisschilds sind heute zahlreiche Schmelzwassertümpel zu erkennen, die in einer Kettenreaktion die Gletscher destabilisieren und die Eisriesen schmelzen lassen. Dadurch büßt der Eisschild seit Jahren an Masse ein. Jährlich fließt dabei mindestens so viel Schmelzwasser ab wie in fünf Bodenseen passt.

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