Kristina Hänel und die pränatalen Fruchtwasserträume eines Lebensrechtlers


Bild: © Fotolia.com/nataliaderiabina Symbolbild
Einem Embryo fehle die Empfindung und das Gehirn eines bereits geborenen Menschen: Daher könne sie ihm nicht die gleiche Würde zusprechen, sagt die wegen Werbung für Abtreibung verurteilte Ärztin Kristina Hänel. Ein Lebensrechtler hält dagegen.

katholisch.de

Die verurteilte Ärztin Kristina Hänel will nach eigenen Worten einem Embryo „nicht die gleiche Würde zusprechen wie einem bereits geborenen Menschen“. Er habe „nicht die Empfindung und nicht das Gehirn dazu“, sagte Hänel in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.). Auf die Frage, wann aus ihrer Sicht das Menschsein beginne, sagte sie: „Für mich ist er mit der Geburt ein Mensch.“ Die Menschwerdung passiere in der Schwangerschaft.

Dagegen betonte der Lebensrechtler Paul Cullen in dem Streitgespräch, das menschliche Leben beginne mit der Befruchtung der weiblichen Eizelle: „Der Mensch ist von Anfang an ein Mensch.“ Entweder hätten alle gleiche Rechte „oder keiner hat so richtig welche“.

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