Kohlekraftwerke als Ultrafeinstaub-Schleudern


Kohlekraftwerke mit moderner Abgasreinigung stoßen unerwartet viele Ultrfeinstaub-partikel aus. © tibu/ thinkstock
Unterschätzte Feinstaubquelle: Ausgerechnet modernste Kohlekraftwerke stoßen mehr Ultrafeinstaub aus als bisher angenommen. Ihre Emissionen von Partikeln kleiner als 100 Nanometer übertreffen inzwischen sogar die von Städten und dem Straßenverkehr, wie eine Studie enthüllt. Die Folge davon: Die ultrafeinen Teilchen beeinflussen Wolkenbildung und Klima, fördern aber auch extreme Wettereignisse, wie die Forscher berichten.

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Feinstaub ist ein globales Problem. Die winzigen Partikel von weniger als 100 Nanometer bis wenige Mikrometer Größe sind gesundheitsschädlich und könnten weltweit für Millionen Todesfälle verantwortlich sein. Gleichzeitig wirken gerade die ultrafeinen Feinstaub-Partikel als Kondensationskeime für Wolken und können sogar Stürme fördern. Feinstaub kann zwar auch durch natürliche Prozesse entstehen, ein Großteil stammt aber heute aus anthropogenen Quellen wie der Landwirtschaft, Industrie, fossilen Brennstoffen oder dem Verkehr.

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