Papst entpflichtet drei seiner Berater aus Kardinalsrat


Papst Franziskus spricht mit Beratergruppe © Osservatore Romano (dpa)
Der Kardinalsrat schrumpft ein wenig: Papst Franziskus hat drei Mitglieder seines engsten Beraterkreises entpflichtet. Es handelt sich um die Kardinäle George Pell, Laurent Monsengwo Pasinya und Francisco Javier Errazuriz Ossa. Was sind die Gründe?

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Das vatikanische Presseamt teilte die Entscheidung der Entpflichtung von den Kardinälen George Pell, Laurent Monsengwo Pasinya und Francisco Javier Errazuriz Ossa am Mittwoch mit. Die drei gehörten seit 2013 einer Gruppe von anfangs acht, dann neun Kardinälen an, die den Papst bei Leitungsaufgaben und einer Kurienreform unterstützen sollten. In dem Gremium sitzt auch der deutsche Kardinal Reinhard Marx. Der Rat tagte von Montag bis Mittwoch in Rom.

Nachnominierungen vorerst nicht vorgesehen

Vatikansprecher Greg Burke sagte, Papst Franziskus habe dem Wunsch der drei Kardinäle nach Entpflichtung bereits Ende Oktober entsprochen und ihnen für ihren Einsatz über die vergangenen fünf Jahre gedankt. Als Grund für die Verabschiedung aus dem Beratergremium verwies der Papst demnach auf das fortgeschrittene Alter der drei. Nachnominierungen seien vorerst nicht vorgesehen.

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