Wütende Mormonen wollen „Once Upon a Deadpool“-Poster verbieten lassen

Bild: Filmstarts
Deadpool schafft es, so ziemlich jeden zu verärgern – jetzt auch die Mormonen. Zahlreiche Anhänger dieser christlichen Glaubensgemeinschaft unterschrieben eine Petition, um das neueste Poster zu „Once Upon A Deadpool“ aus dem Verkehr zu ziehen.

Von Annemarie Havran | Filmstarts

Ein Weihnachtsfilm soll er sein, der in den USA am gestrigen 12. Dezember 2018 gestartete „Once Upon a Deadpool“. Doch ganz unweihnachtlich sorgt die PG-13-Version von „Deadpool 2“ nun in den USA für Unfrieden. Wie unter anderem NME berichtet, wurde auf change.org eine Petition gestartet, das neueste Poster aufgrund von „religiöser Diskriminierung“ aus dem Verkehr zu ziehen. Angegriffen sehen sich viele Anhänger des Mormonentums, die dem Poster ankreiden, ein für diese religiöse Gruppierung zentrales Kunstwerk zu kopieren: das Gemälde „The Second Coming“ von Harry Anderson.

weiterlesen

Ägypten beschränkt Verkauf – Sisis Angst vor gelben Westen

Präsident al-Sisi, Bild: businessinsider.com/bearb.:BB
Der ägyptische Präsident al-Sisi hat den freien Verkauf von gelben Warnwesten streng reglementiert – aus Angst vor Protesten wie in Frankreich. Vor dem Jahrestag der Tahrir-Revolution verschärft er die Repressionen.

Von Martin Durm | tagesschau.de

Die Anweisung kommt offenbar von ganz oben: Ladenbesitzer dürfen gelbe Warnwesten nur noch an staatlich zertifizierte Firmen abgeben, der ungeregelte Verkauf an Privatpersonen ist bis auf weiteres untersagt. Und damit nicht genug: Händler müssen auch jeden anzeigen, der gelbe Warnwesten ohne Lizenz kaufen, tragen oder unters Volk bringen will.

weiterlesen

578 Angriffe auf Muslime und Moscheen seit Jahresbeginn

Themenbild.
Die Zahl der Anschläge auf Muslime und muslimische Einrichtungen war in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres mit 578 niedriger als im selben Vorjahreszeitraum. Allerdings wurden bei den Übergriffen mehr Menschen verletzt, wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, über die die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) berichtet.

evangelisch.de

Von Januar bis September 2017 zählten die Behörden demnach rund 780 islamfeindliche Straftaten. In beinahe allen Fällen sei davon auszugehen, dass es sich bei den Tätern um Rechtsextremisten handele.

In diesem Jahr wurden bereits 40 Menschen bei Übergriffen verletzt, wie das Innenministerium berichtete. Das sei eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als im gleichen Zeitraum 27 und im Gesamtjahr insgesamt 32 Verletzte gemeldet wurden.

weiterlesen

Alzheimer: Fehlfaltung der Proteine ist übertragbar

Typisch für Alzheimer: Ablagerungen von Amyloid-Proteinen (braun) im Gehirn. © NIH/ NIA
Molekulare Ansteckung: Forscher haben weitere Belege dafür gefunden, dass die alzheimertypische Fehlfaltung der Amyloid-Proteine übertragbar ist. Werden diese krankmachenden Proteine Mäusen direkt ins Gehirn gespritzt, entwickeln auch sie Amyloid-Plaques. Das bedeute nicht, dass Alzheimer-Patienten ansteckend sind, betonen die Forscher im Fachmagazin „Nature“. Eine potenzielle Gefahr bestehe aber bei Transplantationen kontaminierter Hirnhäute oder Operationen mit kontaminierten Instrumenten.

scinexx

Alzheimer gilt als nicht ansteckend – und ist es im normalen Umgang mit Patienten auch nicht. Anders sieht dies aber aus, wenn die für Alzheimer typischen Amyloid Proteine in das Gehirn gesunder Menschen gelangen – beispielsweise durch kontaminiertes Wachstumsprotein oder bei einer Hirnhaut-Transplantation. Schon vor einigen Jahren haben Forscher Indizien dafür entdeckt, dass die Alzheimer-Proteine dann ihre Fehlfaltung auf die Proteine im Gehirn der Empfänger übertragen können.

weiterlesen

Apostel Wilmer: Machtmissbrauch steckt in DNA der Kirche

Bild: © Harald Oppitz/KNA]/caption]

Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer geht in der Bewertung der Missbrauchskrise soweit wie kaum einer seiner Amtsbrüder. Er spricht von einer „Struktur des Bösen“, die Konsequenzen für die Theologie haben muss. Wer das laut Wilmer früh erkannt hat, ist der von der Kirche verstoßene Eugen Drewermann.

katholisch.de

Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer geht nach dem Missbrauchsskandal hart mit den Strukturen der Kirche ins Gericht und fordert einen radikalen Wandel. „Ich glaube, der Missbrauch von Macht steckt in der DNA der Kirche“, sagt Wilmer am Freitag im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. Man könne das nicht mehr als peripher abtun, sondern müsse radikal umdenken. „Bisher aber fehlt es uns an jeglicher Idee, welche Konsequenzen das für die Theologie haben muss.“

weiterlesen

Umfragen zu Zeiten der Gelben Westen: Le Pens Partei liegt vorne

Bild: Pixabay
Aber es gibt auch kräftige Lebenszeichen für eine neue linke Mitte. Macron verliert. Die traditionellen Konservativen auch

Thomas Pany | TELEPOLIS

In Frankreich wird die hierzulande so genannte Sonntagsfrage – „wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Wahlen wären?“ – schon seit einigen Wochen auf die Wahlen zum europäischen Parlament ausgerichtet, die für Ende Mai nächsten Jahres angesetzt sind.

Umfragen dazu sind aus unterschiedlichen Aspekten interessant: einmal weil die französischen Wähler ein besonderes Verhältnis zu europäischen Stimmabgaben haben, wie sie es etwa aufsehenerregend 2005 mit dem Nein beim Referendum zur Annahme des Vertrages über eine Verfassung für Europa vorgeführt haben (der Spiegel schrieb damals vom französischen Patienten, der einen doppelten Volksaufstand wagt). Zum anderen weil Macron als Kontrahent der EU-kritischen Populisten wie Orban und Salvini Wahlkampf macht (und damit eine Positionierung zu wiederholen versucht, die ihm als Gegner von Le Pen die Mehrheit in Frankreich brachte).

Und schließlich nicht zuletzt aktuell wegen der Proteste der Gelben Westen (Gilets jaunes, derzeit in deutschen Berichten meist mit „Gelbwesten“ wiedergegeben). Man wüsste gerne, wie sie sich auf die Gunstverteilung an die Parteien auswirken.

weiterlesen

Amazing Photos: Brilliant Comet 46P/Wirtanen Wows Stargazers

Astrohotographer Gerald Rhemann captured this image of Comet 46P/Wirtanen on Dec. 4, 2018 from Farm Tivoli, Namibia.

The bright-green Comet 46P/Wirtanen is visible to the naked eye in the night sky throughout the month of December 2018 as it makes a close approach to the sun. It reaches perihelion — its closest point to the sun — on Dec. 13, and it will be at its brightest on Dec. 16, the evening before it makes its closest approach to Earth. [A Gift from the Cosmos: Watch Comet 46P/Wirtanen’s Holiday Visit Live Online]

see more on SPACE.com

Volker Becks Mär vom antifreiheitlichen Säkularismus

Photographer Angelika KohlmeierEs gibt Politiker, die können es nicht lassen, ihr Halbwissen öffentlich zu machen. So auch Volker Beck (B90/Die Grünen), der sich einmal mehr in eine Debatte einmischte, ohne auch nur die geringste Ahnung von der Materie zu haben.

Von Jan Weber | hpd.de

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Kölner Grünen-Politiker Volker Beck ungefragt zu Wort meldet und Dinge verkündet, die ebenso falsch wie unangebracht sind. Man erinnere sich: Als die Diskussion um die Beschneidung von unmündigen Jungen begann und noch kaum ein Argument ausgetauscht war, wedelte Volker Beck bereits mit der Antisemitismuskeule.

Nun hat sich Volker Beck wieder einmal mehr nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Als der Psychologe Ahmad Mansour bei Twitter auf ein ZEIT-Interview mit ihm zur neuen Islam-Initiative hinwies, antwortete Volker Beck: „Deshalb kann ich -bei aller Sympathie für Pluralität- die „Initiative Säkularer Islam“ nicht unterstützen: ‚Keine Kopftücher, keine Kreuze, keine Kippas‘ – das ist weder säkular noch neutral, es ist religionsfreiheitsfeindlich & richtet sich gegen das Grundgesetz.“ Damit zeigte er, wie wenig er von der Idee eines säkularen Staates begriffen hat und wie falsch er das Grundgesetz versteht.

weiterlesen

Bistum Trier erwartet 2019 Verlust über rund 21,3 Millionen Euro

Bild: tilly
Trotz weiter steigender Kirchensteuereinnahmen erwartet das katholische Bistum Trier im kommenden Jahr einen Verlust in Höhe von rund 21,3 Millionen Euro. Dies hänge vor allem mit den dauerhaft niedrigen Zinsen zusammen.

DOMRADIO.DE

Deshalb müsse mehr Geld für Pensionen und Beihilfen zurückgelegt werden, erläuterte Finanzdirektorin Kirsten Straus bei der Vorstellung des Haushaltsplans 2019. Für 2018 rechnet die Diözese mit einem Verlust von 27,5 Millionen Euro. Das Bistum liege jedoch weiter „auf Kurs“ der mittelfristigen strategischen Planung.

Der Haushalt 2019 sieht Erträge in Höhe von 426,6 Millionen Euro sowie Finanzerträge von 17,7 Millionen Euro vor. Dem stehen Ausgaben von 413,6 Millionen Euro sowie Finanzaufwendungen über 52,1 Millionen Euro gegenüber, wodurch das Defizit zustande kommt. Dafür greift die Diözese erneut auf ihre Rücklagen zurück, die derzeit noch bei 350,6 Millionen Euro liegen.

weiterlesen

Scientology bestätigt: Neues Zentrum in Düsseldorf geplant

Scientology Headquarter Berlin, Das 2007 eröffnete Scientology-Büro in Berlin.  Bild: Brightsblog
Scientology bestätigt, eine neue Zentrale mit in Düsseldorf zu planen. Der Verfassungsschutz beobachtet die umstrittene Organisation seit 1997.

Westfalenpost

Scientology will seine Präsenz in Nordrhein-Westfalen ausbauen und dafür eine neue Zentrale in Düsseldorf bauen. „Das ist zeitnah geplant“, bestätigte eine Scientology-Sprecherin auf Anfrage. Bei dieser Einrichtung handelt es sich um eine sogenannte „Ideale Org“. Das ist ein Scientology-Zentrum mit überregionaler Bedeutung. In Deutschland gibt es davon bislang drei Stück: in Berlin, Hamburg und Stuttgart. Wann und wo das Pendant in Düsseldorf entstehen soll, sagte die Organisation allerdings nicht. Bis zum Bau könne es aber noch ein, zwei Jahre dauern, erklärte die Sprecherin. „Wir sind in den ersten Planungen.“

weiterlesen

219a-Kompromiss: Katholische Kirche äußert sich zurückhaltend

Bild: © KNA/Harald Oppitz
Nach monatelangen Debatten um das geltende Werbeverbot für Abtreibungen hat die Bundesregierung am Mittwochabend einen Kompromissvorschlag vorgelegt. Geplant ist, Paragraf 219a nicht abzuschaffen, sondern zu ergänzen. Die Reaktionen aus Kirche und Politik sind unterschiedlich.

katholisch.de

Der am Mittwochabend von der Bundesregierung vorgelegte Kompromissvorschlag für eine Lösung im Streit um das das geltende Werbeverbot für Abtreibung ist auf geteilte Reaktionen gestoßen. Die katholische Kirche äußerte sich zurückhaltend: „Die gestrige Erklärung der Partner der Großen Koalition ist sicher ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Lösung. Wir müssen nun erst einmal die genauen gesetzlichen Änderungsvorschläge abwarten“, sagte der Leiter des Katholischen Büros, Prälat Karl Jüsten, auf Anfrage.

weiterlesen

Mehr Krebs durch Arbeitsstress?

Auch anhaltender Stress kann Krebs fördern. © Vitanovski/ thinkstock
Arbeit kann krank machen – auch was Krebs betrifft: Forscher haben einen Zusammenhang zwischen dauerhaft erhöhtem Arbeitsstress und zwei Krebsarten entdeckt. Demnach kann die Stressbelastung das Risiko für Darmkrebs und Speiseröhrenkrebs signifikant erhöhen. Auch Lungenkrebs tritt bei Gestressten offenbar häufiger auf – selbst wenn man das Rauchen als Risikofaktor berücksichtigt und ausschließt.

scinexx

Obwohl Krebs zu den häufigsten Erkrankungen der modernen Welt gehört, sind seine Auslöser noch immer nur in Teilen geklärt. So ist zwar bekannt, dass Umwelteinflüsse, die Ernährung und die Lebensweise das Krebsrisiko beeinflussen. Auch Rauchen und Übergewicht können Tumorerkrankungen fördern. Gleichzeitig scheinen aber auch biologische Faktoren wie die genetische Veranlagung und sogar die Körpergröße eine Rolle zu spielen.

weiterlesen

Missbrauch: Kardinal Pell verurteilt – und die Medien schweigen

Bild: © picture alliance / abaca
Ein Gericht in Melbourne hat den australischen Kurienkardinal George Pell wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger schuldig gesprochen. Dies geschah bereits am Dienstag, aber berichtet wurde darüber kaum. Das ist der Grund dafür.

Von Agathe Lukassek | katholisch.de

Seit mehr als einem halben Jahr steht der bislang ranghöchste katholische Geistliche wegen Missbrauchs vor einem weltlichen Gericht. Aber über die Gerichtsverhandlung gegen den australischen Kurienkardinal George Pell (77) erfährt die Welt bislang fast nichts. Eine gerichtliche Anordnung verbietet eine detaillierte Berichterstattung. Nun, nachdem die Geschworenen zu einem Urteil gelangt sind, sickern erste Informationen durch: Nach Angaben der italienischen Webseite „Vatican Insider“ wurde Pell am Dienstag in fünf Anklagepunkten für schuldig erklärt.

weiterlesen

Erzbistum Hamburg übergibt Akten zu möglichem Missbrauch

Sexueller Missbrauch in der Kirche © Julian Stratenschulte (dpa)
Nach Veröffentlichung der Studie zum sexuellen Missbrauch durch katholische Geistliche hat das Erzbistum Hamburg Unterlagen an die Generalstaatsanwaltschaften in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ausgehändigt.

DOMRADIO.DE

In Schleswig seien zehn, in Rostock eine Personalakte übergeben worden, teilte die Erzdiözese am Donnerstag in Hamburg mit.

Damit seien „sämtliche einschlägige Akten über mögliche Missbrauchsfälle durch Geistliche“ zur Verfügung gestellt worden. Beide Behörden bestätigten auf Anfrage den Eingang der Unterlagen. Sie würden nun geprüft.

Wichtiger Schritt zur Transparenz

Die Generalstaatsanwaltschaften hatten nach Veröffentlichung der Studie die Akten angefordert, wie es hieß. Die Ermittler in Rostock hätten lediglich die Unterlagen verlangt, die nach dem 30. Juni 1985 geborene Kinder betreffen.

weiterlesen