Apostel Wilmer: Machtmissbrauch steckt in DNA der Kirche


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Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer geht in der Bewertung der Missbrauchskrise soweit wie kaum einer seiner Amtsbrüder. Er spricht von einer „Struktur des Bösen“, die Konsequenzen für die Theologie haben muss. Wer das laut Wilmer früh erkannt hat, ist der von der Kirche verstoßene Eugen Drewermann.

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Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer geht nach dem Missbrauchsskandal hart mit den Strukturen der Kirche ins Gericht und fordert einen radikalen Wandel. „Ich glaube, der Missbrauch von Macht steckt in der DNA der Kirche“, sagt Wilmer am Freitag im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. Man könne das nicht mehr als peripher abtun, sondern müsse radikal umdenken. „Bisher aber fehlt es uns an jeglicher Idee, welche Konsequenzen das für die Theologie haben muss.“

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