Ökolandbau klimaschädlicher als konventioneller?


Der Flächenbedarf des Ökolandbaus ist wegen des geringeren Ertrags höher – das vergrößert seinen Klimafußabdruck. © Stefan Wirsenius/ Chalmers University
Provokante Zahlen: Ökologische Landwirtschaft kann klimaschädlicher sein als konventionelle, wie nun eine Studie enthüllt. Der Grund: Weil die Erträge geringer sind, benötigt der Ökolandbau mehr Fläche für die gleiche Nahrungsmenge – Flächen, die dann für Wald oder andere Klimasenken verloren gehen, so die Forscher im Fachmagazin „Nature“. Allerdings: Bei diesem Effekt ist nur die Landnutzungsänderung berücksichtigt, nicht die sonstigen negativen Umweltfolgen konventioneller Landwirtschaft.

scinexx

Klar scheint: Die konventionelle Landwirtschaft ist in ihrer heutigen Form alles andere als umwelt- und klimafreundlich. Ihr Dünger verunreinigt das Grundwasser, Pestizide könnten für das Insektensterben mitverantwortlich sein und durch die Monokulturen verarmt die Artenvielfalt der Feldflur. Weil der Ökolandbau keine Pestizide und keinen Kunstdünger nutzt, gilt er oft als die bessere und auch gesündere Alternative.

weiterlesen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.