Wegen Sympathie für Rechtsextreme: AfD will Doris von Sayn-Wittgenstein ausschließen


Die AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein (l), fraktionslose Abgeordnete, hat bei der Sitzung des schleswig-holsteinischen Landtages auf einem Einzelplatz neben der AfD-Fraktion Platz genommen, deren Chefin sie noch vor wenigen Tagen war. Foto: dpa
Der AfD-Bundesvorstand will die schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein aus der Partei werfen. Die Parteispitze entschied am Montag bei einer Sitzung in Berlin außerdem, sie „vor dem Hintergrund mutmaßlich strafrechtlich relevanter Vorgänge“ bis zur Entscheidung des zuständigen Schiedsgerichts von der Ausübung aller Parteiämter auszuschließen.

Kölner Stadt-Anzeiger

Von Sayn-Wittgenstein wäre vor einem Jahr um ein Haar Parteivorsitzende geworden. Sie hatte auf einem AfD-Bundesparteitag in Hannover überraschend gegen Georg Pazderski kandidiert, der letztlich nur Vize wurde. Die Überraschungskandidatin aus Schleswig-Holstein hatte ihre Kandidatur damals schließlich zurückgezogen, als sich Alexander Gauland zur Wahl stellte.

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