AfD scheitert mit Klage gegen Merkels Flüchtlingspolitik

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe © Mehr Demokratie @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Ihre Kritik an der Flüchtlingspolitik wollte sich die AfD vom Bundesverfassungsgericht rechtlich untermauern lassen. Karlsruhe ließ den Plan scheitern. Die Anträge gegen die Entscheidungen der Bundesregierung im Jahr 2015 wiesen die Richter zurück.

MiGAZIN

Die AfD-Fraktion im Bundestag ist mit ihren Klagen gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Wie das höchste deutsche Gericht am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, verwarf es die insgesamt drei Anträge im Organstreitverfahren als unzulässig. Zur Begründung des Beschlusses hieß es, es sei nicht hinreichend dargelegt worden, dass entsprechende Entscheidungen der Bundesregierung Rechte der Abgeordneten verletzt oder unmittelbar gefährdet hätten. (AZ: 2 BvE 1/18)

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Kinderknochen reifen heute schneller

Die Knochen von Kindern schließen ihr Wachstum inzwischen deutlich früher ab. © University of Missouri
Frühreife Millenials: Heutige Kinder kommen nicht nur früher in die Pubertät, auch ihre Knochen reifen schneller, wie eine Vergleichsstudie enthüllt. Demnach schließen sich die knorpeligen Wachstumsfugen in den Kinderknochen heute bei Jungen sieben Monate früher, bei Mädchen sogar zehn Monate früher als bei ihren Altersgenossen im letzten Jahrhundert. Wichtig ist dieses Wissen vor allem für Tests auf Wachstumsanomalien.

scinexx

Die Menschheit wird immer größer und frühreifer: Im Gegensatz zu unseren Vorfahren vor mehr als hundert Jahren sind wir heute im Schnitt mehrere Zentimeter größer. Gleichzeitig kommen Kinder heute früher in die Pubertät. So lag der Zeitpunkt für die erste Menstruation bei Mädchen im 19. Jahrhundert noch zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr, heute liegt er bereits zwei Jahre früher. Die Gründe dafür sind bisher nur in Teilen geklärt, als wichtiger Faktor gelten aber die Ernährung und im speziellen der höhere Zuckerkonsum.

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Bizarre ‚Dark Fluid‘ with Negative Mass Could Dominate the Universe

Dark fluid bubbles Credit: Mike Lewinski/Flickr, CC BY-ND
It’s embarrassing, but astrophysicists are the first to admit it. Our best theoretical model can only explain 5 percent of the universe. The remaining 95 percent is famously made up almost entirely of invisible, unknown material dubbed dark energy and dark matter. So even though there are a billion trillion stars in the observable universe, they are actually extremely rare.

By Jamie Farnes | SPACE.com

The two mysterious dark substances can only be inferred from gravitational effects. Dark matter may be an invisible material, but it exerts a gravitational force on surrounding matter that we can measure. Dark energy is a repulsive force that makes the universe expand at an accelerating rate. The two have always been treated as separate phenomena. But my new study, published in Astronomy and Astrophysics, suggests they may both be part of the same strange concept — a single, unified „dark fluid“ of negative masses.

Negative masses are a hypothetical form of matter that would have a type of negative gravity — repelling all other material around them. Unlike familiar positive mass matter, if a negative mass was pushed, it would accelerate towards you rather than away from you.

Negative masses are not a new idea in cosmology. Just like normal matter, negative mass particles would become more spread out as the universe expands — meaning that their repulsive force would become weaker over time.

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Aguzzi kämpfte erfolgreich gegen den Rinderwahnsinn, doch nun steht er mit Tierschützern im Clinch

In den 1990er Jahren gab es auch in der Schweiz Fälle von Rinderwahnsinn. Diese infizierte Kuh musste im Februar 1997 geschlachtet werden. (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
Mit seinem Team hat der Zürcher Wissenschafter Adriano Aguzzi bahnbrechende Erkenntnisse über neurologische Erkrankungen gewonnen. Doch die überbordende Regulierung verhindere heute innovative Forschung, klagt er. Und er ist mit dieser Meinung nicht alleine.

Jan Hudec | Neue Zürcher Zeitung

Es ist Mitte der 1990er Jahre. In Schweizer Wohnzimmern flimmern Bilder von taumelnden Rindern über die Fernsehbildschirme, die BSE-Krise ist auf ihrem Höhepunkt. Und als bekanntwird, dass in Grossbritannien vermehrt junge Menschen an der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit sterben, breitet sich Angst aus. Denn Wissenschafter gehen davon aus, dass sich diese Personen mit verseuchtem Rindfleisch infiziert haben. Die Rindfleischverkäufe brechen auch in der Schweiz ein. Doch noch versteht niemand, wie die sogenannten Prionen, die nichts anderes als eine Form von Proteinen sind, aus der Nahrung überhaupt ins Gehirn gelangen können.

Adriano Aguzzi ist damals Mitte 30. Der junge Forscher hat sich schon vor längerem auf Prionen spezialisiert und wird 1997 Direktor und Lehrstuhlinhaber des Instituts für Neuropathologie an der Universität Zürich. Mit seinem Team hat er in den letzten 25 Jahren bahnbrechende Entdeckungen gemacht. «Unsere Arbeit hat massgeblich dazu beigetragen, dass es heute keinen Rinderwahnsinn mehr gibt», sagt Aguzzi. Doch noch immer sind viele Fragen offen. «Für mich ist der Weg erst zu Ende, wenn wir eine Therapie haben.» Aguzzi hofft, die Erkenntnisse dereinst auch für die Behandlung von Parkinson und Alzheimer nutzen zu können, denn diese sind der Prionenkrankheit in vielem ähnlich.

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Zuspitzung im katalanischen Hungerstreik

Jordi Turull links und der inhaftierte Ex-Innenminster Forn auf dem Weg zu einer Demo (Bild: Ralf Streck)
Mit Jordi Turull musste der ehemalige Regierungssprecher ins Krankenhaus und am Jahrestag der „Zwangswahlen“ werden Szenen wie zum Referendum befürchtet

Ralf Streck | TELEPOLIS

Seit 18 Tagen befinden sich der ehemalige Regierungssprecher Jordi Turull und Jordi Sànchez, der ehemalige Präsident der großen zivilgesellschaftlichen Organisation „Katalanischer Nationalkongress“(ANC), schon in einem unbefristeten Hungerstreik.

Am Wochenende nun wurde Turull auf die Krankenstation des Gefängnisses Lledoners verlegt, wie sein Arzt mitgeteilt hat. Er beteiligt sich nicht mehr an den Gefängnisaufgaben und hat inzwischen mehr als sieben Kilogramm Körpergewicht verloren. Es dürfte bei Sànchez auch nicht mehr lange dauern, der schon seit Oktober 2017 als politischer Gefangener in spanischen Haftanstalten sitzt, bis sich sein Gesundheitszustand ebenfalls zuspitzen wird.

Ganz ähnlich sieht es auch beim ehemaligen Innenminister Quim Forn und dem früheren Infrastrukturminister Josep Rull aus, die sich wenige Tage nach Beginn von Sànchez und Turull dem Hungerstreik angeschlossen hatten. Sie alle fordern, wie Menschenrechtsorganisationen die Freilassung der politischen Gefangenen und zudem wollen sie Spaniens Verfassungsgericht dazu zwingen, endlich über die Verfassungsbeschwerden zu entscheiden.

Die werden allesamt angenommen, um dann in der Schublade zu verschwinden, womit der Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) versperrt bleibt. Der kann erst nach dem Abschluss der gesetzlichen Möglichkeiten in Spanien angerufen werden.

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Mars: Rätsel um verschwundenes Methan

Rätselhafte Marsatmosphäre: Nachdem immer wieder auch Methan in der Gashülle des Roten Planeten gefunden wurde, scheint das Gas nun verschwunden. © NASA
Spurlos verschwunden: Seit Jahren rätseln Planetenforscher, woher das Methan in der Atmosphäre des Mars stammt. Doch jetzt scheint das Gas plötzlich verschwunden. Eine europäische Orbitersonde konnte trotz extrem sensibler Instrumente keinerlei Methan mehr in der Marsatmosphäre feststellen. Waren die früheren Messungen falsch? Oder ist das Marsmethan zwischenzeitlich verschwunden?

scinexx

Als die ESA-Sonde Mars Express im Jahr 2004 erstmals Methan in der Atmosphäre des Mars nachwies, war dies eine Sensation. Denn der Kohlenwasserstoff gilt als mögliches Zeichen für mikrobielles Leben. Der Marsrover Curiosity und die Orbitersonde Mars Global Surveyor haben zudem festgestellt, dass diese Spuren von Methangas saisonal schwanken. Könnte dies ein Indiz für bakterielle Aktivität auf dem Mars sein? Bisher ist diese Frage unbeantwortet, zumal einige Forscher dem Gas eher einen geochemischen Ursprung zuschreiben.

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Austria: Vorwürfe gegen Apostel, Kirchenrecht verletzt

foto: apa/punz In Erklärungsnot: Bischof Alois Schwarz bei seiner Amtseinführung als neuer St. Pöltner Diözesanbischof im Juli 2018
Diözesanadministrator Guggenberger kritisiert das „System Schwarz“: Das Bistum schrieb im Vorjahr 1,9 Millionen Verlust, der Bischof sei „im Zusammenhang mit seiner Zölibatsverpflichtung erpressbar“ gewesen

derStandard.at

Sechs Mann hoch ist am Dienstag das Gurker Domkapitel vor die Presse getreten, um schwere Vorwürfe gegen Bischof Alois Schwarz zu erheben. Diese betreffen sowohl seinen Amts- und Führungs- als auch seinen Lebensstil. Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger sprach von fragwürdigen Personalentscheidungen und undurchsichtigen Vorgängen, die der Kirche schweren Schaden zugefügt hätten.

Gleichzeitig wurde eine Zusammenfassung des Prüfberichts über das Mensalgut publik gemacht. Daraus geht hervor, dass das Bistum 2016 und 2017 Verluste geschrieben hat, im vergangenen Jahr waren es 1,9 Millionen Euro. Tiefrote Zahlen brachte das Bildungshaus St. Georgen samt dem Hotelbetrieb im Stift, dessen Auslastung sehr zu wünschen übrig ließ. Die Mitarbeiterkosten im Hotel explodierten ab 2016, im Bereich des Bildungshauses findet sich der Vorwurf, dass Konzertbesucher einfach zu den Teilnehmern der hauseigenen Veranstaltungen addiert wurden. Fragwürdig erscheint bei dem Betriebserfolg auch der Bau eines Badehauses um eine Million Euro. Dazu wurde das Statut des Bistums nicht eingehalten, und zwar über Jahre hinweg.

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Wie moderne Medizin die menschliche Evolution nicht beendet, sondern fördert

foto: apa/dpa Die routinemäßige Durchführung von Kaiserschnitten ist zum evolutionären Faktor geworden.
Breite des weiblichen Beckens und Sichelzellenanämie: Wiener Biologe nennt Beispiele für evolutionäre Trends der Gegenwart

derStandard.at

Lange Zeit war angenommen worden, dass die Errungenschaften der Zivilisation den erbarmungslosen natürlichen Ausleseprozess unterlaufen haben und damit eine weitere Evolution des Menschen verhindern. Eine Reihe von Studien in jüngerer Vergangenheit hat dem widersprochen und darauf hingewiesen, dass auch heute noch Trends erkennbar seien, die man als evolutionäre Entwicklung betrachten könnte – etwa der, dass die Menopause bei Frauen heute im Schnitt später stattfindet als in vorindustrieller Zeit.

Auf bemerkenswert schnelle Entwicklungen, die genau jetzt ablaufen, macht nun der Wiener Biologe Philipp Mitteröcker im Fachmagazin „Nature Ecology & Evolution“ aufmerksam. Einer der Trends betrifft das Wechselspiel zwischen der Breite des weiblichen Beckens und der Größe des kindlichen Schädels bei der Geburt.

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Russland und China haben die Ionosphäre mit Radiowellen erhitzt

Anntennen der amerikanischen Anlage HAARP zur Ionosphären-Forschung. Bild: DoD
Die Experimente dienen vermutlich militärischen Zwecken, China errichtet eine Hochfrequenzanlage wie das amerikanische HAARP am Südchinesischen Meer

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Das amerikanische HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) in Alaska hat immer wieder Misstrauen erregt. Mit der einst militärischen, jetzt zivilen Kurzwellenanlage mit 180 Sendern und einer Leistung von 5,1 Gigawatt wird erkundet, wie mit Radiowellen die Ionosphäre, d.h. die Elektronen und Ionen, ab 60 km über der Erdoberfläche untersucht und beeinflusst werden kann. Verdächtigt wurde, dass mit HAARP, das seit 2014 von der University of Alaska betrieben wird, das Wetter oder gar die Gehirne der Menschen manipuliert werden können. Darüber gibt es zahlreiche Verschwörungstheorien. Militärisch interessant ist die Ionosphäre, weil dort Funkwellen reflektiert werden.

Jetzt berichtet SCMP, dass Russland und China mit Radiowellen einen Teil der Ionosphäre aufgeheizt hätten, um vermutlich eine Technik für eine mögliche militärische Anwendung zu testen. Es seien in diesem Jahr 5 Experimente von Wissenschaftlern beider Länder durchgeführt worden. Beispielsweise sei bei einem Experiment eine großflächige Veränderung in der Höhe von 500 km über der russischen Stadt Vasilsursk auf einem Gebiet von 126.000 Quadratkilometern ausgelöst worden. Dabei seien negativ geladene subatomare Teilchen zehnmal stärker als in der Umgebung angeregt worden. In einem anderen Experiment der 1981 in Betrieb gegangenen russischen Anlage Sura wurde durch das Hochjagen von Elektronen mit bis zu 260 MW über die Mikrowellenantennen angeblich das ionisierte Gas in großer Höhe um 100 Grad Celsius erhitzt.

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Missbrauch: Apostel Voderholzer fürchtet Veränderungen in der Kirche

Bild: ©KNA
„In der Kirche sind fürchterliche Dinge passiert“, sagt Bischof Rudolf Voderholzer mit Blick auf den Missbrauchsskandal. Gleichzeitig warnt er jedoch vor einem „Missbrauch des Missbrauchs“, um die Kirche zu verändern.

katholisch.de

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat sich angesichts des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche beschämt gezeigt. Zwar sei Kindesmissbrauch ein gesamtgesellschaftliches Problem, aber „auch in der Kirche sind fürchterliche Dinge passiert“, sagte Voderholzer am Dienstag dem österreichischen Blog kath.net. „Man kann sich dafür nur abgrundtief schämen.“ Die „von alten zölibatären Männern geleitete“ katholische Kirche sei aber auch „die erste und bislang einzige große Institution der Zivilgesellschaft in Deutschland“, die sich offen und schonungslos diesem Thema stelle und es umfassend angehe.

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Ancestry: Datenschützer warnen vor DNA-Analyse übers Netz

Bild: merakname.com
Das Netzwerk Datenschutzexpertise hat im Online-Angebot von Ancestry-DNA viele Rechtsverstöße ausfindig gemacht. Ergebnisse könnten weiterverkauft werden.

Von Stefan Krempl | heise online

Mitte November gab das US-Unternehmen Ancestry bekannt, fortan auch gezielt deutsche Ahnen- und Stammbaumforscher bedienen zu wollen. Das Online-Angebot, das aktuell für das Verschenken von Genanalysen zu Weihnachten wirbt, hat rasch Datenschutzspezialisten auf den Plan gerufen. So warnt das „Netzwerk Datenschutzexpertise“ im Rahmen der Publikation eines Gutachtens über die hiesigen Offerten am Dienstag davor, dass Ancestry-DNA rechtswidrig den „deutschen Gendaten-Markt aufzumischen“ versuche.

Auf dem deutschsprachigen Webauftritt wird ein DNA-Test mit einer eingesendeten Speichelprobe für vergleichsweise kleinen Preis ab 69 Euro versprochen, ein Zugang zur „größten deutschen Online-Sammlung von historischen Dokumenten“ zur Familienforschung ist schon für 1,99 Euro „für den ersten Monat“ zu haben. Das Eigentum an den sensiblen Geninformationen bleibe beim Kunden, versichert die Firma. Der Datenschutz werde ernst genommen.

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Empörung nach Grabrede: Pfarrer nennt Suizidopfer einen Sünder

Detroit, USA: Ein 18-jähriger Mann, der den Suizid gewählt hat, wird beerdigt. In seiner Grabrede bezeichnet der katholische Pfarrer den Toten als Sünder. Und löst damit heftige Reaktionen unter US-Katholiken aus.

DOMRADIO.DE

In seiner Trauerrede hatte der Pfarrer der Kirche in Temperance (Michigan) laut Medienberichten (Dienstag) den jungen Mann als Sünder bezeichnet. Pater Don LaCuesta gebrauchte in seiner Ansprache zudem sechsmal das Wort „Selbstmord“, obwohl die Eltern zuvor ausdrücklich darum gebeten hatten, den Begriff nicht zu verwenden.

Pfarrer darf nicht mehr beerdigen

Die Erzdiözese Detroit hat sich inzwischen für das Verhalten des Geistlichen entschuldigt. „Wir wissen, dass die Familie durch die Entscheidung des Priesters, die Lehre der Kirche über Suizid darzulegen, weiter verletzt wurde“, hieß es in einer Erklärung. LaCuesta dürfe auf absehbare Zeit keine Trauerfeiern mehr leiten. Man werde ihm helfen, in Zukunft besser mit schwierigen Situationen umzugehen.

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AfD-Abgeordneter Bystron auf Staatskosten zum Schießtraining in Südafrika

Das Druppel(Tropfen). Logo der Suidlanders. Bild. wikipedia.org/PD

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Bystron räumt ein Treffen mit den rechtsradikalen „Suidlanders“ während einer Dienstreise ein.

Die Presse.com

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron soll auf einer vom Deutschen Bundestag bezahlten Dienstreise nach Südafrika am Schießtraining einer rechtsextremen Organisation teilgenommen haben. Wie das ARD-Magazin „Report Mainz“ am Dienstag im Voraus berichtete, bestätigte der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags das Treffen mit der Gruppe „Suidlanders“.

Diese steht „Report Mainz“ zufolge ausschließlich weißen Südafrikanern offen und pflegt eine rassistisch-völkische Ideologie. „Ich habe das so empfunden, dass das eine Organisation ist von überwiegend weißen Farmern, die Angst haben um ihr Leben und die sich organisieren, um zu überleben, sollte es zum schlimmsten Fall kommen“, sagte Bystron dem TV-Magazin. Nach eigener Darstellung traf Bystron auf seiner Südafrikareise auch Vertreter der Regierungspartei ANC sowie von Nichtregierungsorganisationen.

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