Stadt Bochum muss Islamisten nicht wieder aufnehmen


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Der salafistische Gefährder Sami A., einst mutmaßlich in der Leibgarde Osama Bin Ladens, war im Sommer nach Tunesien abgeschoben worden. In einem umstrittenen Urteil wurde das als rechtswidrig aufgehoben. Nun fiel ein gegenteiliger Beschluss.

Die Presse.com

Die nordrhein-westfälische Großstadt Bochum muss den im Sommer zu Unrecht nach Tunesien abgeschobenen islamistischen Gefährder Sami A. nicht nach Deutschland zurückholen. Das entschied ein Gericht am Mittwoch. Allerdings kann A. noch Beschwerde einlegen.

Es ist eine weitere juristische Etappe im langen Tauziehen im Fall des 42-Jährigen. Er steht seit vielen Jahren im Verdacht, Kontakte zu Islamisten und Terroristen zu unterhalten, um 2000 herum in Afghanistan in einem Djihadisten-Ausbildungslager und zeitweise in der Leibgarde von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden gewesen zu sein.

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