Wie man Facebook verlässt und warum das allein nicht reicht


foto: reuters Facebook fiel heuer fast nur mit Negativschlagzeilen auf.
Die Datenskandale der letzten Monate haben das Netzwerk in eine Vertrauenskrise gestürzt

DerSTANDARD.at

Netflix, Spotify und andere Anbieter sollen Zugriff auf private Nachrichten von Nutzern auf Facebook gehabt haben. Auch wenn alle genannten Parteien beteuern, dass niemals irgendwer bei Usern irgendwas mitgelesen habe, bleibt ein fahler Nachgeschmack. Nach der Causa Cambridge Analytica kommt das Netzwerk nicht zur Ruhe. Der Betreiber des weltgrößten Social Network kommt aus dem Schadensbegrenzungsmodus kaum heraus.

Viele Mitglieder haben als Reaktion auf diese Affären immer wieder damit gedroht, die Plattform zu verlassen. Ein verständliches Anliegen, das aber gar nicht so einfach umsetzbar ist. Wer sich von Facebook verabschieden will, muss sich gleich von mehreren Diensten trennen.

Schnellmaßnahme

Um zumindest keine neuen Daten an Facebook zu übermitteln, reicht es, sich von Facebook auszuloggen, im Browser die Cookies zu entfernen und auf Handy und Tablet die Apps für Facebook und den Facebook Messenger zu deinstallieren. Somit wird das Netzwerk nicht mehr mit neuen Browserinformationen, Logins und Standortangaben bespielt. Das Konto mitsamt den bereits vorhandenen Daten bleibt aber bestehen.

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