Ecuador – Wikileaks-Gründer Assange scheitert mit Klage in Ecuador

Wikileaks-Gründer Julian Assange ist vor einem ecuadorianischen Gericht mit einer Klage gegen die Bedingungen seiner Unterbringung im Londoner Botschaftsasyl gescheitert.

Neue Zürcher Zeitung

Das Berufungsgericht in Pichincha wies die Klage mit dem Argument zurück, dass keine Verstösse gegen Assanges Rechte erkennbar seien, sagte dessen Anwalt Carlos Poveda am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in Quito.

Assange lebt seit 2012 in der Botschaft, um einer Auslieferung zu entgehen. «Wir haben verloren», sagte der Anwalt. Damit seien die Rechtsmittel in dem Berufungsverfahren für seinen Mandanten ausgeschöpft. Das Gericht habe die Unzulässigkeit der Klage festgestellt.

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Dänemark verlangt Handschlag für Staatsbürgerschaft

Ein Mann und eine Frau schütteln sich die Hände – in Dänemark ist dies künftig auch bei Einbürgerungszeremonien notwendig. Bild: dpa
Kopenhagen hat ein neues Gesetz verabschiedet, durch das ein Händeschütteln die Einbürgerung besiegeln soll. Die Maßnahme ist umstritten – denn sie richtet sich an Muslime.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Wer dänischer Staatsbürger werden will, muss das künftig mit einem Handschlag besiegeln. Das dänische Parlament verabschiedete am Donnerstag ein Gesetz, das besagt, dass das Händeschütteln in Zukunft Bestandteil der Einbürgerungszeremonie sein soll. Das Gesetz, das am 1. Januar in Kraft treten wird, soll sich vor allem an Muslime richten, die aus religiösen Gründen verweigern, das andere Geschlecht zu berühren. Durch die Maßnahme soll der Integrationswille der Bewerber überprüft werden.

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Rechtsanwältin: Knabenchöre verstoßen gegen Gleichberechtigung

Dass in Knabenchören wie den berühmten „Thomanern“ keine Mädchen singen dürfen, ist nach Ansicht der Berliner Rechtsanwältin Susann Bräcklein ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz.

evangelisch.de

Wenn Mädchen keinen Zugang zu bekannten Knabenchören hätten, die staatlich gefördert würden, sei dies eine Diskriminierung nach Artikel 3, Abs. 3 der Verfassung, der Benachteiligung aufgrund des Geschlechts verbietet, sagte die Juristin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Bräcklein beschäftigt sich derzeit mit Fällen, bei denen Mädchen von Spitzenchören abgelehnt wurden, darunter der Leipziger Thomanerchor.

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Brandenburg, Saarland und Bremen haben pro Kopf die höchsten CO₂-Emissionen

Wie hoch sind Energieverbrauch und CO2-Emissionen in den verschiedenen Bundesländern? © doranjclark/ iStock
Deutliche Unterschiede: Energieverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen sind je nach Bundesland sehr unterschiedlich, wie eine vergleichende Bilanz bestätigt. Demnach wird in Berlin besonders wenig Energie pro Kopf verbraucht, in NRW, Bremen und dem Saarland besonders viel. Bei den CO2-Werten hat Thüringen den geringsten Pro-Kopf-Wert, Brandenburg, Bremen und das Saarland haben den höchsten. Gemeinsam aber ist allen Bundesländern: Der CO2-Ausstoß in überall noch zu hoch für die Klimaziele.

scinexx

Um die nationalen und internationalen Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich auch in Deutschland einiges tun. Wege dahin sind eine geringere Nutzung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas und ein Umstieg auf erneuerbare Energien. Doch das ist nicht überall in Deutschland gleich einfach zu erreichen. Die Bundesländer unterscheiden sich nicht nur in Fläche und Einwohnerzahl, sondern auch in ihrer Struktur von Wirtschaft und Energieversorgung.

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Matter Sucked in by Black Holes May Travel into the Future, Get Spit Back Out

Black holes may not have singularities at their center. Instead, the matter they suck in may be spit out across the universe at some time in the future, a new theory suggests. Credit: Shutterstock
Black holes are among the most mysterious places in the universe; locations where the very fabric of space and time are warped so badly that not even light can escape from them.

By Don Lincoln | SPACE.com

According to Einstein’s theory of general relativity, at their center lies a singularity, a place where the mass of many stars is crushed into a volume with exactly zero size. However, two recent physics papers, published on Dec.10 in the journals Physical Review Letters and Physical Review D, respectively, may make scientists reconsider what we think we know about black holes. Black holes might not last forever, and it’s possible that we’ve completely misunderstood their nature and what they look like at the center, according to the papers. [Stephen Hawking’s Most Far-Out Ideas About Black Holes]

The edge of Einstein’s physics

Astronomers and physicists have long held that the idea of a singularity simply must be wrong. If an object with mass has no size, then it has infinite density. And, as much as researchers throw around the word „infinity,“ infinities of that kind don’t exist in nature. Instead, when you encounter an infinity in a real, physical, science situation, what it really means is that you’ve pushed your mathematics beyond the realm where they apply. You need new math.

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Wenn der Ablauf des Urheberrechtsschutzes ausgehebelt wird

Kurt Schwitters, Egon Erwin Kisch und das Cover von The Crysanthemum and the Sword
Eigentlich sieht das Urheberrecht vor, dass sein Schutz 70 Jahre nach dem Tod des Herstellers eines Werkes mit Schöpfungshöhe erlischt. Am 20. Dezember 2018 schuf der Bundesgerichtshof für bildende Kunstwerke allerdings eine Verlängerungsmöglichkeit bis zum Sankt-Nimmerleinstag, nach der sich viele Bürger fragen, warum sie Museen eigentlich mit ihren Steuergeld finanzieren sollen, wenn diese den Umgang mit Werken ähnlich umfassend einschränken können wie ein privater Sammler (vgl. Hausrecht verlängert Urheberrecht).

Peter Mühlbauer | TELEPOLIS

Für Wort- und Ton-, aber auch für andere Bildwerke gab es bereits vor der Unendlichkeitsverlängerung des BGH Möglichkeiten, auch nach dem Ablauf einer Schutzfrist mit Abmahnungen Geld zu verdienen. Hierfür bekannt ist ein Anwalt der Erben eines Mannes, der am 9. Februar 1948 starb: Karl Valentin. Er erregte im letzten Jahrzehnt unter anderem damit Aufmerksamkeit, dass er wegen eines 277-seitigen Stochastik-Script abmahnte und klagte, in dem ein Münchner Mathematikprofessor zwei kurze Valentin-Sketche, untergebracht hatte. Die fanden sich darin nicht etwa zur Unterhaltung seiner Studenten, sondern zur Veranschaulichung des Begriffs „Zufall“ in der Mathematik (vgl. Über Karl Valentin und Stochastik).

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„Shutdown“ legt US-Behörden lahm

Es war eine Eskalation mit Ansage: In den USA sind die Haushaltsgespräche gescheitert – wegen des Streits über die Mauer zu Mexiko. Um Mitternacht gingen Hunderttausende Staatsbedienstete in den Zwangsurlaub.

Von Jan Bösche | tagesschau.de

Der „Shutdown“ ist da – zumindest für einen Teil der Ministerien. Im Kongress wurde bis tief in den Abend hinein hektisch verhandelt, aber es gab keine Lösung. Präsident Donald Trump erklärte: „Wir werden einen ‚Shutdown‘ bekommen, wir können nichts dagegen tun, denn die Demokraten müssen uns ihre Stimmen geben. Nennen Sie es ‚Demokraten-Shutdown‘ oder etwas anderes. Wir brauchen deren Hilfe. Demokraten, wir haben eine wunderbare Liste, was wir brauchen, um unser Land zu sichern.“

Trump will mehr als fünf Milliarden Dollar, um eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Ohne das Geld will er keinem Übergangshaushalt zustimmen, der die Behörden weiter finanziert hätte. Die Demokraten wollen ihm das Geld aber nicht geben, und er braucht ihre Stimmen im Senat.

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Die gleichbleibende Helligkeit von Ultima Thule stellt Astronomen vor Rätsel

Diese künstlerische Darstellung zeigt, wie Ultima Thule aussehen könnte. Im Hintergrund die «New Horizons»-Sonde. (Bild: Nasa / JHUAPL / SwRI / Steve Gribben)
Langsam, aber sicher nähert sich die «New Horizons»-Sonde ihrem Ziel. Was die Forscher am 1. Januar 2019 erwartet, ist noch ziemlich ungewiss. Denn Ultima Thule zeigt im Vorfeld ein ziemlich ungewöhnliches Verhalten.

Christian Speicher | Neue Zürcher Zeitung

Noch elf Tage, dann fliegt die amerikanische Raumsonde «New Horizons» an Ultima Thule vorbei. Dieser Himmelskörper ist 6,5 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt und gehört zum sogenannten Kuiper-Gürtel. Zwar gibt es Raumsonden, die schon weitere Strecken in unserem Sonnensystem zurückgelegt haben als «New Horizons». Doch noch nie ist eine Sonde an einem Objekt vorbeigeflogen, das dermassen weit von uns entfernt ist.

Eher länglich als rund

Was die Forscher am 1. Januar 2019 erwartet, ist noch ziemlich ungewiss. Denn was man bisher über Ultima Thule herausgefunden hat, stellt Astronomen vor Rätsel. Im Juli 2017 stellten sie bei einer Sternokkultation fest, dass Ultima Thule eher länglich als rund und maximal 30 Kilometer gross ist. Der Körper könnte sogar aus zwei Teilen bestehen, die sich gerade eben berühren. Da davon auszugehen ist, dass Ultima Thule rotiert, würde man erwarten, dass seine Helligkeit periodisch schwankt. Doch dafür gibt es keine Anzeichen.

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Vatikanische Scheuklappenpolitik – Kirchenkrise in Austria

foto: apa / barbara gindl Im Geheimdienst seines Papstes: Erzbischof Franz Lackner.
Der Umgang mit dem umstrittenen Wirken von Bischof Alois Schwarz ist ein Lehrbeispiel bisheriger vatikanischer Scheuklappenpolitik

Peter Mayr, Markus Rohrhofer | DERSTANDARD.at

Roma locuta – causa non finita.“ Rom prüft, doch erledigt ist in der Diözese Gurk-Klagenfurt noch lange nichts. Vielmehr drängen sich neue Fragen auf. Insbesondere in Zusammenhang mit dem von Papst Franziskus zum Apostolischen Visitator für die Diözese Gurk-Klagenfurt ernannten Salzburger Erzbischof Franz Lackner.

Dieser leitet als Metropolit von Salzburg nämlich seit 2014 auch eine der beiden Kirchenprovinzen in Österreich, in denen die einzelnen Diözesen zusammengefasst werden. Neben Graz, Innsbruck und Feldkirch gehört in seinen Bereich auch die Diözese Gurk-Klagenfurt. Daher drängt sich die Frage auf, warum Lackner in seinem Zuständigkeitsbereich nicht schon früher aktiv geworden ist.

Die jetzt in dem brisanten Prüfbericht zusammengefassten Vorwürfe gegen Schwarz (konkret werden massive Vorwürfe betreffend seiner Amts- und Lebensführung erhoben) wurden in den vergangenen Jahren sowohl an Lackner als auch an dessen Vorgänger im Bischofsamt, Alois Kothgasser, mehrfach herangetragen.

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Weltbevölkerung wächst auf 7,6 Milliarden

Bild: tagesschau.de
7,6 Milliarden Menschen werden Anfang 2019 auf der Erde leben – das schätzt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung. Das wären rund 83 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Besonders hoch ist der Zuwachs in Afrika.

tagesschau.de

Zum Jahreswechsel werden nach Schätzungen der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) etwa 7,6 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Das seien rund 83 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor und damit etwa so viele Menschen, wie derzeit in Deutschland lebten, erklärte die Stiftung in Hannover.

Starke Zunahme in Afrika

Besonders stark wachse die Bevölkerung in Afrika. Auf dem afrikanischen Kontinent werde sich die Bevölkerung nach UN-Berechnungen von derzeit 1,3 Milliarden Menschen auf voraussichtlich 2,5 Milliarden Menschen im Jahr 2050 annähernd verdoppeln. Bis 2100 werde die Bevölkerung Afrikas voraussichtlich um weitere zwei Milliarden auf rund 4,5 Milliarden Menschen wachsen.

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Woelki contra Wilmer: Wenn Apostel über DNA dilettieren

Bild: © KNA/Julia Steinbrecht (Archivbild)
Kaum ein Bischof hat die Schuld der Kirche am Missbrauch so deutlich angeprangert wie der Hildesheimer Heiner Wilmer. Doch nun widerspricht sein Kölner Amtsbruder: Der Vergleich Wilmers stimme nicht.

katholisch.de

Aus Sicht des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki ist der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer in der Debatte über sexuellen Missbrauch in der Kirche zu weit gegangen. Dessen Aussage, der Missbrauch von Macht stecke „in der DNA der Kirche“, stimme nicht, sagte der Erzbischof im Interview der Woche des Deutschlandfunks, das am Sonntag ausgestrahlt wird: „Denn wenn das so ist, dann müsste ich aus der Kirche austreten.“

Wenn das Böse der Struktur der Kirche eingestiftet wäre, dann müsste der Staat gleich handeln und die Kirche verbieten, so Woelki weiter: „Nein, es steckt nicht in der DNA der Kirche.“

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Teilweise gewalttätige Proteste wegen Sitzung der spanischen Zentralregierung in Katalonien

Wüste Szenen am Freitag in Barcelona: Die Demonstranten und die Polizei gehen teilweise gewalttätig aufeinander los. (Bild: Santi Palacios / AP)
Die spanische Zentralregierung verlegt eine Ministerratssitzung nach Barcelona und provoziert damit die radikalen Separatisten. Diese haben zu Demonstrationen aufgerufen, die teils erneut in Gewalt umgeschlagen sind.

Neue Zürcher Zeitung

Tausende haben in der Konfliktregion Katalonien gegen eine als «Provokation» kritisierte Sitzung der spanischen Zentralregierung in Barcelona protestiert. Im Zentrum der katalanischen Hauptstadt kam es am Freitag zu Zusammenstössen zwischen Polizisten und Anhängern der Separatistenbewegung. Sieben Demonstranten seien festgenommen worden, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE mittags unter Berufung auf das Innenministerium. «Unabhängigkeit, Unabhängigkeit», skandierten die Demonstranten.

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Wiege der Pflanzen-Evolution entdeckt

Dieser fossile Wedel eines Samenfarns ist rund 255 Millionen Jahre alt und damit einer der ältesten Vertreter dieser Pflanzengruppe. © Palaeobotany Research Group Münster/ Blomenkemper et al.
Spektakulärer Fund: Am Ostufer des Toten Meeres haben Forscher einen wahren Schatz an mehr als 250 Millionen Jahre alten Pflanzenfossilien entdeckt. Unter den Relikten sind die ältesten Fossilien von gleich drei Stammeslinien der Samenpflanzen: der Nadelbäume, der Samenfarne und der Bennettitales, heute ausgestorbener Vorfahren der Blütenpflanzen. Die Funde belegen, dass diese Pflanzengruppen deutlich älter sind als bisher gedacht, so die Forscher im Fachmagazin „Science“.

scinexx

Nachdem Millionen Jahre lang das irdische Leben nur in den Ozeanen stattfand, begann vor rund 515 Millionen Jahren die entscheidende Wende: Die ersten Pflanzen besiedelten das Land – und ebneten so auch der Tierwelt den Weg auf die Kontinente der Urerde. Nach und nach entwickelten sich dann die verschiedenen Großgruppen des Pflanzenreichs – erst Moose und Farne, dann auch die ersten Nadelbaumartigen und zuletzt, vor rund 240 Millionen Jahren, auch die Blütenpflanzen.

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Ditib: Weihnachten unterstreicht Menschenliebe unter den Gläubigen

Der türkisch-islamische Verband Ditib hat in seiner Botschaft zu Weihnachten den Aufruf religiöser Feste zu Solidarität und Menschenliebe betont.

evangelisch.de

Die anstehenden Feiertage böten die Möglichkeit, dass sich die Religionen ihrer gemeinsamen Verantwortung in einer globalisierten Welt bewusstwürden und zu einem umfassenden Dialog und Konsens fänden, erklärte die Ditib in Köln in ihrer Weihnachtsbotschaft. Die Menschheit habe „nur diese eine Welt“, deshalb müssten die Menschen lernen, sie mit anderen zu teilen.

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Papst Franz findet scharfe Worte zu Missbrauchsfällen

foto: apa / afp / filippo monteforte Papst Franziskus traf am Freitag bei einer Audienz Gläubige. Zuvor hatte er vor der Kurie Missbrauchstäter angeprangert.
„Wer Kinder missbraucht, soll sich irdischer Gerechtigkeit ausliefern und sich auf die göttliche vorbereiten“, forderte der Papst am Freitag

DERSTANDARD.at

Es ist eine seit Jahrzehnten brodelnde Geschichte, die für die Opfer horrend ist und für die katholische Kirche ein nicht enden wollender Quell selbstverschuldeter schlechter Nachrichten.

Aber noch immer hat der Vatikan nicht den richtigen Hebel gefunden, um mit dem Thema Missbrauch durch kirchliche Würdenträger umzugehen: Betroffene bemängeln, dass die bisherigen Ansätze zur Bestrafung von Tätern und zum Schutz vor Übergriffen nicht reichen. Auch die Worte, die man bisher gefunden fand, reichen Vielen nicht.

Ernsthaftigkeit fehlte

Papst Franziskus hat es in seiner Weihnachtsansprache vor Mitgliedern der Römischen Kurie am Freitag erneut mit scharfen Verurteilungen versucht und konkrete Maßnahmen für Anfang 2019 in Aussicht gestellt. „Einige Kirchenführer“, sagte er, hätten „aus menschlicher oder spiritueller Oberflächlichkeit oder Unerfahrenheit“ nicht die nötige Ernsthaftigkeit im Kampf gegen den Missbrauch an den Tag gelegt. „Das darf nie wieder passieren.“ Eine für Ende Februar geplante Tagung zum Schutz von Minderjährigen solle jedenfalls den festen Willen demonstrieren, „den Weg der Bereinigung zu beschreiten“.

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