„Shutdown“ legt US-Behörden lahm


Es war eine Eskalation mit Ansage: In den USA sind die Haushaltsgespräche gescheitert – wegen des Streits über die Mauer zu Mexiko. Um Mitternacht gingen Hunderttausende Staatsbedienstete in den Zwangsurlaub.

Von Jan Bösche | tagesschau.de

Der „Shutdown“ ist da – zumindest für einen Teil der Ministerien. Im Kongress wurde bis tief in den Abend hinein hektisch verhandelt, aber es gab keine Lösung. Präsident Donald Trump erklärte: „Wir werden einen ‚Shutdown‘ bekommen, wir können nichts dagegen tun, denn die Demokraten müssen uns ihre Stimmen geben. Nennen Sie es ‚Demokraten-Shutdown‘ oder etwas anderes. Wir brauchen deren Hilfe. Demokraten, wir haben eine wunderbare Liste, was wir brauchen, um unser Land zu sichern.“

Trump will mehr als fünf Milliarden Dollar, um eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Ohne das Geld will er keinem Übergangshaushalt zustimmen, der die Behörden weiter finanziert hätte. Die Demokraten wollen ihm das Geld aber nicht geben, und er braucht ihre Stimmen im Senat.

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