Dodo Müller: Missbrauchsskandal wird instrumentalisiert


Gerhard L. Müller links im Bild
Das Verbrechen des Missbrauchs wird nach Ansicht von Gerhard Ludwig Müller in der Kirche ausgenutzt, um eine „andere Agenda“ zu befördern. Das sakramentale Priestertum solle aus den Angeln gehoben werden.

katholisch.de

Nach Meinung von Kardinal Gerhard Ludwig Müller wird der sexuelle Missbrauch von manchen Akteuren innerhalb der katholischen Kirche instrumentalisiert, um eigene Interessen durchzusetzen. Das schreibt der frühere Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation in einem Gastbeitrag, der auf den Internetseiten Lifesitenews und Kath.net erschienen ist. „Es ist klar, dass diese Verbrechen instrumentalisiert werden, um eine andere Agenda zu befördern“, so Müller dort wörtlich. „Man will das sakramentale Priestertum mit der Missbrauchskrise aus den Angeln heben.“

Müller kritisiert Bischöfe

Müller kritisiert außerdem, wie manche „Mächtigen in der kirchlichen Bürokratie“ in der  Missbrauchskrise agierten. Die Kirche sei ein Werk Gottes und als solches nicht veränderbar, betont Müller. Sie sei „wesenhaft“ heilig und könne nicht nur als „historisches Gebilde“ gesehen werden.

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