Missing Link: Von Embodied Intelligence, Superintelligenzen und der Angst vor der starken KI


(Bild: agsandrew / shutterstock.com)
Eine maschinelle Superintelligenz, die sich menschlicher Kontrolle entzieht? Keine absurde Vorstellung. Aber Bangemachen gilt nicht. Ignorieren schon gar nicht.

Von Hans-Arthur Marsiske |heise online

Sie nehme das Thema Künstliche Intelligenz „sehr ernst“, behauptet die Bundesregierung und fügt in ihrer Erklärung zur „KI-Strategie“ ausdrücklich hinzu: „In jeder Beziehung.“ Mit Verlaub: Zumindest dieser Nachsatz stimmt nicht. Und das wiederum nährt Zweifel an der generellen Ernsthaftigkeit.

Im offiziellen Textdokument vom November 2018 erklären die Verfasser der Strategie bereits im Vorwort klar und deutlich, in welcher Beziehung sie Künstliche Intelligenz (KI) nicht ernst nehmen: Sie folgen der in der Informatik üblichen Unterscheidung von „starker“ und „schwacher“ KI und schreiben: „Die Bundesregierung orientiert sich bei ihrer Strategie an der Nutzung der KI für die Lösung von Anwendungsproblemen und damit an den Positionen der ‚schwachen‘ KI.“

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