Apostel Bode bekennt Fehler bei Missbrauchsfall


© Hermann Pentermann (dpa)
Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat an Weihnachten Versäumnisse im Umgang mit einem des Missbrauchs beschuldigten Priester eingeräumt. Es habe „ernste Versäumnisse und Fehler aufseiten des Bistums gegeben“.

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Dies sagte Bode zu Beginn des Weihnachtsgottesdienstes im Osnabrücker Dom. Nach seiner Pensionierung sei der Priester sogar zum zeitweiligen Leiter einer Pfarrei und zum unterstützenden Priester ernannt worden – „von mir unterschrieben“, fügte Bode an.

„Dessen bin ich mir schmerzhaft bewusst, und ich bitte dafür um Vergebung und Entschuldigung.“ Der Priester habe „sich schwerer sexueller Vergehen schuldig gemacht, die eine breite Spur des Unheils nach sich gezogen haben und es noch tun“, sagte der Bischof. Erst jetzt hätten einige Opfer die Dinge aufgedeckt und öffentlich gemacht. Andere seien dadurch ermutigt worden, ebenfalls das Schweigen zu durchbrechen.

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