Anselm Grün kritisiert die heutige Wirtschaft als angstgetrieben


Anselm Grün © KNA (KNA)
Der Bestsellerautor und Benediktinermönch Anselm Grün appelliert an Führungskräfte in Wirtschaft und Politik, Vertrauen in ihre Mitarbeiter zu haben.

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„Ein Chef soll nicht von oben Dinge vorgeben, sondern Kreativität und Hoffnung wecken“, sagte der 73-Jährige der „Zeit“ laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Zum guten Führen gehöre, anderen Freiheit zu lassen und selber den Kopf hinzuhalten und zu kämpfen, fügte der Geistliche hinzu, der als gefragter Führungskräfte-Trainer gilt.

Der Mönch kritisiert die heutige Wirtschaft als angstgetrieben. Es gebe immer mehr Vorschriften und immer weniger Vertrauen. „Nichts soll schiefgehen.“ Insbesondere die junge Generation habe Angst vor Niederlagen. „Aber wer nicht verlieren kann, der kann auch nicht gewinnen.“

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