Das Geheimnis des Limoncello


Der italienische Zitronenlikör Limoncello gibt Chemikern wegen seiner anhaltenden Trübung Rätsel auf. © NelliSyr/iStock
Mysteriöse Trübung: Der italienische Zitronenlikör Limoncello ist nicht nur wegen seines feinen Geschmackes beliebt, er ist auch chemisch eine Besonderheit. Denn in ihm bilden Wasser, Alkohol und Zitronenöl eine Emulsion, die erstaunlich lange stabil bleibt – ohne jedes Bindemittel. Jetzt haben Chemiker erstmals die Mikrostruktur dieser Mischung näher bestimmt – und überraschendes herausgefunden. Denn die Öltröpfchen im Likör sind ungewöhnlich klein und stabil.

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Nach der Weihnachtsgans, der französischen Foie Gras oder dem italienischen Festtags-Menü schmeckt er besonders gut: ein eiskalter Limoncello als flüssiger Nachtisch. Der süße, milchig-neongelbe Zitronenlikör hat ein Süditalien eine lange Tradition, ist aber auch anderswo in Europa beliebt. „Viele Italiener stellen den Zitronenlikör selbst her, indem sie Zitronenschalen mehrere Wochen in Alkohol einlegen“, erklärt Leonardo Chiappisi von der TU Berlin.

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