Dodo Thierse sieht die römische Spukgestalt als Vorbild für die Politik


Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse sieht in Papst Franziskus ein Vorbild im Einsatz gegen Ungerechtigkeiten und für Menschenrechte. „Wir brauchen diesen christlich-jesuanischen Zorn sehr dringend“, meint Thierse.

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Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse wünscht sich „mehr heiligen Zorn und etwas weniger egoistische Wut in der Politik“. Während Wut vor allem auf den Wütenden selbst verweise, richte sich Zorn auf „ungerechte Verhältnisse“, die es zu bekämpfen gelte, sagte er der Wiener Zeitschrift „miteinander“ (Januar 2019). „Wutbürger gehen auf die Straße, weil sie sich persönlich benachteiligt fühlen“, so der SPD-Politiker. Wer dagegen zornig sei, wolle etwa gegen Armut und andere Missstände protestieren.

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