Sinéad O’Connors langer Zickzackweg zum Islam


Sinéad O’Connor 2014. Bild: wikipedia.org/CC BY-SA 3.0
Die irische Sängerin, bekannt für den Welthit «Nothing Compares 2 U», rieb sich lange am Katholizismus. Nun hat sie die Religion gewechselt und will nicht mehr mit «weissen Menschen» sprechen.

Marion Löhndorf |Neue Zürcher Zeitung

Sinéad O’Connor erfindet sich neu, wieder einmal. Seit die irische Sängerin im Oktober auf ihrem – nicht verifizierten – Twitter-Konto ihre Konversion zum Islam bekanntgab, veröffentlicht sie alle paar Tage zehntausendfach angesehene Videos, die sie mit einem Hijab zeigen. Dazu flüstert sie ein paar Sätze – auf Englisch, dass sie gerade ihren ersten, roten Hijab hergestellt habe, und auf Arabisch, dass sie Allah verehre. Sie schreibt, dass sie einen neuen Namen angenommen habe, Shuhada’ Sadaqat; dass sie «all meinen muslimischen Brüdern und Schwestern», die sie in der Glaubensgemeinschaft willkommen geheissen hätten, danke; und dass sie nie wieder Zeit mit nichtmuslimischen «weissen Menschen» verbringen wolle.

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