Die Zahl der getöteten Journalisten ist 2018 gestiegen


Für eine internationale Krise sorgte die Ermordung des saudischen Regimekritikers Jamals Khashoggi. – REUTERS/Huseyin Aldemir/File Photo
Am meisten Journalisten wurden in Afghanistan ermordet. In Europa wurden vier Journalisten umgebracht.

Die Presse.com

Die Zahl der bei Ausübung ihrer Arbeit getöteten Journalisten und Medienschaffenden ist 2018 um zwölf auf 94 gestiegen. Das teilte die Internationale Journalisten-Föderation (IFJ) am Montag mit. Damit sei der Trend der vergangenen drei Jahre umgekehrt, in denen die Zahl der getöteten Reporter jeweils gesunken sei.

Unter den Opfern im abgelaufenen Jahr waren demnach 84 Journalisten, Kameraleute und Techniker sowie zehn Medienmitarbeiter, die als Fahrer, Sicherheitskräfte oder Verkäufer gearbeitet hätten. Sechs der Opfer waren Frauen. 2017 waren 82 Journalisten und Medienschaffende getötet worden.

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