Deutschland im UN-Sicherheitsrat: In der ersten Reihe


Bild: tagesschau.de
Als Deutschland zuletzt Mitglied auf Zeit im mächtigsten UN-Gremium war, hieß der Außenminister noch Guido Westerwelle. Seitdem ist auf der weltpolitischen Bühne viel passiert. Was will Deutschland in den zwei Jahren erreichen?

Von Kai Clement | tagesschau.de

Philosophen sind nicht eben häufig Thema im UN-Sicherheitsrat. Das könnte sich ab sofort ändern. Ein Vorgeschmack: „Als Deutsche kennen wir uns mit Idealismus aus, der kommt ja aus der deutschen Philosophie. Denken wir an Kants Kategorischen Imperativ.“ Der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen ist noch Gast im Sicherheitsrat, als er das sagt. Es geht um das Iran-Abkommen.

Leider aber, so Heusgen weiter, folge die Welt ja nun nicht Kants Maxime, nur so zu handeln, wie man es sich von allen wünschen würde. Auch der Iran nicht. Dennoch sei das Iran-Abkommen immer noch der beste Kompromiss, weil es das etwa gegenüber Israel durchaus aggressive Land wenigstens von der Atomwaffe fernhalte.

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